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Wer tut so etwas?

Schokoriegel mit Büroklammer präpariert: Ermittlungen nach Halloween-Vorfall

Ein zehnjähriger Junge aus Dörnigheim entdeckte wenige Tage nach Halloween beim Auspacken eines gesammelten Schokoriegels einen metallischen Gegenstand, der aus der Süßigkeit herausragte.
Fotos: Privat

04.11.2026 / MAINTAL - Mit einem Halloween-Streich hat das definitiv nichts zu tun und es hätte auch böse enden können: Ein zehnjähriger Junge aus Maintal-Dörnigheim entdeckte wenige Tage nach Halloween beim Auspacken eines gesammelten Schokoriegels einen metallischen Gegenstand, der aus der Süßigkeit herausragte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine verbogene Büroklammer, die nahezu vollständig in den Riegel hineingesteckt worden war. Das Kind verzehrte die Süßigkeit glücklicherweise nicht und blieb unverletzt.



Der Junge hatte am Samstagabend Süßigkeiten gesammelt und dabei unter anderem an einer bislang unbekannten Adresse den Schokoriegel erhalten. Als er diesen einige Tage später essen wollte, bemerkte er die herausragende Spitze und ließ von dem Verzehr ab.

Wer den Riegel auf diese Weise präpariert und ausgegeben hat, ist bislang unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung aufgenommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer 06181 100-123.

Die Polizei rät in dem Zusammenhang:
Nach Halloween sind in zahlreichen Bundesländern Nadeln, Nägel und andere Metallgegenstände in gesammelten Süßigkeiten entdeckt worden. Im niedersächsischen Bremervörde verletzte sich eine Neunjährige an einer fünf Zentimeter langen Stecknadel in einem Schokoriegel an der Zunge. Andere Kinder blieben - teils trotz Bisses in präparierte Süßigkeiten - unverletzt. Die Polizei meldet immer mehr dieser Fälle (OSTHESSEN|NEWS berichtete bereits).(ms/pm) +++

Wie sich herausstellte, handelte es sich um eine verbogene Büroklammer, die nahezu vollständig in den Riegel hineingesteckt worden war.

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