Retten, Bergen, Löschen, Schützen
Gemeinsame Aktion in Oberlengsfeld: Zeichen für Tradition und Nachhaltigkeit
Fotos: Privat
05.11.2026 / SCHENKLENGSFELD -
Sie heißen "Retten", "Bergen", "Löschen" und "Schützen" – und sie stehen ab sofort fest verwurzelt in der Erde. Am vergangenen Wochenende erweiterten die Vereinsmitglieder des Feuerwehrvereins ihr traditionelles Spektrum um eine grüne Komponente. Was als Idee der Feuerwehr begann, entwickelte sich in enger Absprache mit der Gemeinde, dem ambulanten AWO-Pflegedienst und dem Generationenhof zu einem echten Gemeinschaftsprojekt für die Region. Die Begeisterung unter den Beteiligten war so groß, dass am Ende insgesamt acht Apfelbäume gespendet wurden und eine neue, lebendige Streuobstwiese entstand. Vier dieser Bäume wurden direkt vom Feuerwehrverein Oberlengsfeld gestiftet und nach den klassischen Grundaufgaben der Wehr benannt.
Vier weitere Bäume heißen "Wehrführer", "Bürgermeister", "AWO" und "Generationenhof" und spiegeln damit die starke Partnerschaft dieses Gemeinschaftsprojekts wider.
Fachwissen vom NABU Friedewald und alte Sorten aus der Region
Damit die jungen Bäume optimal anwachsen, holte sich die Gemeinschaft fachliche und sachliche Unterstützung ins Boot. Volker Norbert Brenzel und Andreas Schremmer vom NABU Friedewald begleiteten die Aktion mit ihrer Expertise. Die beiden Fachmänner zeigten den Helfern vor Ort nicht nur die perfekte Ausrichtung der Bäume nach Westen, sondern erklärten auch den fachgerechten Erziehungsschnitt und das richtige Einpflanzen.Ein neuer Treffpunkt für Jung und Alt
Die frisch angelegte Streuobstwiese soll in Zukunft weit mehr als nur ein ökologisches Projekt sein: Sie ist als generationenübergreifender Treffpunkt gedacht. Bei zukünftigen Treffen vor Ort sollen Senioren und Kinder gleichermaßen zusammenkommen. Während die Kleinen spielen, finden ältere Mitbürger hier ein schattiges Plätzchen zum Verweilen und für den gemeinsamen Austausch.