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Manipulierte Halloween-Beute

Keine Fälle in Osthessen, aber Polizei mahnt zur Vorsicht

Immer mehr Funde: Manipulierte Halloween-Süßigkeiten sorgen für Sorge.
Foto: Collage O|N/ Polizei Lippe/ Polizei Hannover

03.11.2026 / REGION - Nach mehreren Funden von Nadeln und Metallteilen in Halloween-Süßigkeiten warnt die Polizei vor dem Verzehr auffälliger Naschereien. Während bundesweit immer mehr Fälle bekannt werden, gibt es nach aktuellem Stand keine bekannten Vorfälle in Osthessen. Eltern sollten die gesammelten Süßigkeiten dennoch vorsorglich kontrollieren.



Nachdem bereits ein Fall in Obernburg am Main (Unterfranken) bekannt geworden war, ermittelt die Polizei inzwischen auch wegen weiterer Vorfälle in Ebern, Goldbach und Eibelstadt. Dabei wurden Nadeln in Schokoriegeln sowie ein scharfkantiges Metallteil in einem Fruchtgummi entdeckt. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Ermittlungen laufen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

Nadeln und Metallteile in Süßigkeiten entdeckt

In Ebern fanden Kinder beim Auspacken ihrer Halloween-Ausbeute einen originalverpackten Schokoriegel, aus dem eine rund zwei Zentimeter lange Nadel herausragte. In Goldbach entdeckte eine Familie einen scharfkantigen Metallspan in einem Fruchtgummi. In Eibelstadt wurde eine etwa fünf Zentimeter lange Nähnadel in einem Schokoriegel gefunden. In allen Fällen wurden die Süßigkeiten sichergestellt, die Herkunft konnte bislang nicht geklärt werden.

Auch in Mittelhessen beschäftigen ähnliche Vorfälle die Ermittler. Im Wettenberger Ortsteil Krofdorf-Gleiberg bemerkte eine Elfjährige rechtzeitig eine Stecknadel in einem Kaubonbon. In Allendorf (Lumda) entdeckte ein zehnjähriges Mädchen beim Essen eines Schokoriegels einen Nagel im Mund. Beide Kinder blieben unverletzt.

Polizei bittet Eltern um besondere Aufmerksamkeit

Die Polizei empfiehlt Eltern, die Halloween-Ausbeute ihrer Kinder sorgfältig zu überprüfen. Besondere Aufmerksamkeit gilt beschädigten Verpackungen, Einstichstellen oder anderen Auffälligkeiten. Verdächtige Süßigkeiten sollten nicht verzehrt oder entsorgt, sondern mitsamt Verpackung der Polizei übergeben werden, damit mögliche Spuren gesichert werden können.

Wer Hinweise zu den Vorfällen geben kann oder selbst verdächtige Funde gemacht hat, wird gebeten, sich an die zuständige Polizeidienststelle zu wenden. (js/pm)+++

Halloween ist vorbei, der Schrecken bleibt: In Schokoriegeln stecken Nadeln, in Kaubonbons Schrauben.
Foto: Polizeiinspektion Unstrut-Hainich
Die Polizei empfiehlt Eltern, die Halloween-Ausbeute ihrer Kinder sorgfältig zu überprüfen.
Symbolfoto: O|N/ Henrik Schmitt

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