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Bekannte Orte, völlig neu entdeckt

Zwischen Alltag und Augenblick: Hünfeld in außergewöhnlichen Bildern

Hünfeld im Fokus: Ausstellung lädt zum Perspektivwechsel ein
Fotos: Stadt Hünfeld

03.11.2026 / HÜNFELD - Diese Ausstellung zeigt Hünfeld von einer ganz besonderen Seite: Im Konrad-Zuse-Museum präsentiert der Fotoclub Hünfeld derzeit rund 40 großformatige Aufnahmen, die im Zuge der Arbeiten am neuen Bildband "Hünfeld – viele Orte, meine Stadt" entstanden sind. Die Fotografien zeigen Stadtansichten, Menschen und Alltagsszenen und eröffnen dabei oft ungewohnte Perspektiven auf Bekanntes.



Zwar kann heute nahezu jeder mit dem Smartphone fotografieren, doch die Bilder der Ausstellung zeigen eindrucksvoll, wie viel mehr in einem Motiv stecken kann. Durch das gezielte Spiel mit Licht, Farben und Perspektiven verwandeln die Fotografen alltägliche Ansichten in außergewöhnliche Kunstwerke.

Manches Motiv wirkt dabei so ungewohnt, dass Besucher zunächst rätseln müssen, wo genau das Foto überhaupt entstanden ist. Die Ausstellung lädt deshalb dazu ein, sich Zeit zu nehmen und die Aufnahmen in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

Mehr als nur die Bilder aus dem Bildband

Ein Großteil der ausgestellten Werke hat es letztlich nicht in den neuen Hünfelder Bildband geschafft. Dafür können Besucher sie nun in großem Format erleben. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine rund 60-minütige Foto-Präsentation, die auf einem großen Bildschirm in Dauerschleife läuft. Sie zeigt weitere 500 Aufnahmen aus dem Entstehungsprozess des Bildbandes. Die Ausstellung entstand im Zusammenhang mit der Neuauflage des Hünfelder Bildbandes, den der Fotoclub gemeinsam mit der Stadt Hünfeld veröffentlicht hat. Insgesamt 250 Fotos dokumentieren darin das Leben in der Stadt und ihren Ortsteilen.

"Der neue Bildband war für uns ein guter Anlass, nach dem Fotokalender-Projekt 2023 wieder einmal aktiv zu werden. Ein Fotograf lebt auch immer ein bisschen von der Herausforderung", erklärte der Vorsitzende des Fotoclubs, Martin Sandrock, bei der Vernissage. Er dankte sowohl der Stadt Hünfeld für die Unterstützung als auch Museumsleiterin Ute Schneider, die die Ausstellung im Museum ermöglicht hat.

Lob von der Stadt

Stadträtin Sonja Hess würdigte das Engagement der Fotografen stellvertretend für Bürgermeister Benjamin Tschesnok. "Es ist Ihnen wunderbar gelungen, die Seele Hünfelds einzufangen", sagte sie. Gleichzeitig machte sie bereits neugierig auf ein weiteres Kalenderprojekt des Fotoclubs, das für das Jahr 2028 geplant ist.

Neben den Fotografien zum Bildband können Besucher auch Motive der Hünfelder Respekt-Kampagne 2025 sowie eine kleine Präsentation zur Geschichte der Fotografie entdecken. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Januar 2027 während der regulären Öffnungszeiten des Konrad-Zuse-Museums zu sehen.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Eine Wand der Ausstellung ist derzeit noch bewusst frei geblieben. Dort sollen in den kommenden Wochen Fotos von Hünfelder Lieblingsorten im Herbst präsentiert werden. Wer mitmachen möchte, kann seinen Lieblingsort fotografieren und das Bild bis zum 16. November per E-Mail an zuse-museum@huenfeld.de senden. Die eingereichten Fotos werden anonym ausgestellt und damit Teil der Ausstellung. Besucher können die Bilder anschließend vor Ort bewerten.

Am ersten Adventswochenende sind alle Interessierten eingeladen, die fotografischen Lieblingsorte der Hünfelderinnen und Hünfelder in vorweihnachtlicher Atmosphäre zu entdecken. (js/pm)+++

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