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Schach verbindet Menschen

Internationales Schnellschachturnier in der Hochschule Fulda

Strategie, Konzentration und die Freude am königlichen Spiel waren am Samstag in der Hochschule Fulda gefragt.
Fotos: Anna Weißenberger

31.10.2026 / FULDA - Strategie, Konzentration und die Freude am königlichen Spiel waren am Samstag in der Hochschule Fulda gefragt. Der Grund? In Halle 8 fand erstmals ein internationales Schnellschachturnier statt. Organisiert von der Hochschule Fulda und der Evangelischen Studierendengemeinde Fulda, duellierten sich insgesamt 23 Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern. Die Motivation war groß, denn am Ende wurden 700 Euro Preisgeld ausgeschüttet.



Das System hinter Schnellschach ist simpel: Während beim Klassischen Schach Bedenkzeit von bis zu 60 Minuten erlaubt sind, muss beim Schnellschach innerhalb von zwölf Minuten eine Entscheidung getroffen werden. Eine Schachuhr misst dabei die verbleibende Zeit. Nach jeder Partie werden die Gegner entsprechend der Punktzahl zugeteilt.

Profi unter den Teilnehmern

Dass dabei nicht nur erfahrene Spieler auf ihre Kosten kamen, zeigte die bunte Mischung der Teilnehmer. "Wir haben Teilnehmer aus allen Altersgruppe. Der jüngste ist heute zwölf Jahre alt", freute sich Bita Faryabi von der Hochschule Fulda, die das Turnier organisierte. Auch international war das Teilnehmerfeld breit aufgestellt: Neben Frankreich und Russland waren auch Spieler aus Indien und Tunesien vertreten.

Doch nicht nur beim Alter und der Herkunft gab es große Unterschiede: Neben blutigen Anfängern saßen auch echte Profis am Brett. Ein Teilnehmer spielt dabei normalerweise sogar in der deutschen Bundesliga. "Man kann schon sagen, dass er in der deutschen Spitze spielt", freute sich Dirk Windhaus, Hauptschiedsrichter des Turniers.

Tägliches Training

Neben Konzentration und strategischem Denken sei laut Windhaus vor allem regelmäßiges Training der Schlüssel zum Erfolg: "Die Profis trainieren eigentlich täglich. Nur so entwickelt man sich stetig weiter." (aw) +++

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