Ortsschild soll weichen, damit das Tempo sink
Rothemann: Fraktionen fordern mehr Sicherheit an Bundesstraße
Fotos: privat
30.10.2026 / ROTHEMANN -
Wer an der nördlichen Ortseinfahrt von Rothemann zum Bankautomaten oder zum Radweg möchte, muss die B 279 überqueren. Zugleich biegen dort Fahrzeuge auf die Bundesstraße ein und von ihr ab. Aus Sicht der CWE-Fraktion in der Eichenzeller Gemeindevertretung muss dieser Bereich sicherer werden. Nach ihren Angaben haben alle gemeindlichen Fraktionen einen gemeinsamen Antrag an die Fachbehörden weitergeleitet und um einen Ortstermin gebeten.
Im Mittelpunkt steht die Einmündung der Haimbuchstraße an der Ortseinfahrt aus Richtung Fulda. Gegenüber liegen die Anbindungen zum Bankautomaten und zum Radwegenetz in Richtung Eichenzell, Fulda und Rhön. Besonders Kinder auf dem Schulweg und ältere Menschen seien dort auf eine übersichtliche und sichere Verkehrsführung angewiesen, heißt es in der Mitteilung der CWE. Auch Gewerbetreibende seien von der Situation betroffen.
Ortsschild könnte um 150 Meter versetzt werden
Ein wesentlicher Punkt ist die Geschwindigkeit. Die Ortstafel steht nach Angaben der Antragsteller unmittelbar vor der Einmündung der Haimbuchstraße. Sie berufen sich auf Hinweise aus kommunalen Geschwindigkeitserfassungen, wonach mehr als 70 Prozent der Fahrzeuge den Bereich mit 55 bis 80 Kilometern pro Stunde passiert hätten. Die amtlichen Messdaten lägen den angeschriebenen Fachbehörden nach Auskunft des Ordnungsamts vor.
Für Menschen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind, wünschen sich die Antragsteller eine sichere, gut erkennbare und möglichst barrierefreie Querungsmöglichkeit.
Umleitungsverkehr verschärft die Situation
Schwierigkeiten sehen die Fraktionen auch für Fahrzeuge, die aus der Haimbuchstraße oder dem Bereich Steinhaug am Bankautomaten auf die Bundesstraße einfahren. Bei hohem Verkehrsaufkommen werde dies erschwert. Staue sich der Verkehr auf der Autobahn aus Süden oder Norden, verschärfe sich die Situation durch den Umleitungsverkehr. Auch Fußgänger und Radfahrer hätten es dann schwerer, die B 279 zu überqueren.
In die Prüfung sollen die vorhandenen Geschwindigkeitsdaten, das Verkehrsaufkommen einschließlich des Umleitungsverkehrs, die Sichtverhältnisse und der Querungsbedarf einfließen. Auch polizeiliche Erkenntnisse zum Unfallgeschehen sollen berücksichtigt werden.
Ziel seien kurzfristig umsetzbare Verbesserungen und eine dauerhaft sichere Lösung. (pm/ksk) +++