Nach drei Jahren Ausbildung
Rettungsdienstschule verabschiedet neuen Notfallsanitäter-Jahrgang
Fotos: DRK KV Gelnhausen-Schlüchtern
29.10.2026 / GELNHAUSEN -
Drei Jahre Ausbildung, zahlreiche praktische Erfahrungen und anspruchsvolle Prüfungen liegen hinter ihnen: Am Donnerstag verabschiedet die DRK-Rettungsdienstschule Gelnhausen ihren neuen Jahrgang examinierter Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Bei der Examensfeier im Spessart FORUM in Bad Soden-Salmünster kommen die Absolventinnen und Absolventen mit ihren Familien, Ausbildern und Wegbegleitern zusammen, um den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zu feiern.
Auf jeden Einsatz vorbereitet zu sein, ohne zu wissen, was einen erwartet – das gehört zu den besonderen Herausforderungen des Rettungsdienstes. Die Einsatzkräfte müssen Situationen oft innerhalb kürzester Zeit erfassen, medizinische Entscheidungen treffen und auch unter hoher Belastung handlungsfähig bleiben. Dabei begegnen sie Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen, von akuten Erkrankungen und schweren Verletzungen bis hin zu Situationen, in denen schnelle Hilfe über den weiteren Verlauf entscheidet. Neben fundiertem medizinischem Wissen sind deshalb Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit gefragt, auch in unübersichtlichen Situationen den Überblick zu behalten.
Auf diese Anforderungen bereitet die dreijährige Ausbildung vor. Sie verbindet theoretischen Unterricht mit der praktischen Ausbildung im Krankenhaus und der Begleitung erfahrener Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Die Auszubildenden lernen, medizinische Situationen einzuschätzen, Maßnahmen sicher durchzuführen und im Team mit anderen Beteiligten zusammenzuarbeiten.
Ein weiterer Höhepunkt der Feier ist die Ehrung der Absolventinnen und Absolventen mit den besten Prüfungsergebnissen des Jahrgangs:
1. Johannes Herrmann (DRK Kinzigtal) – Durchschnittsnote 1,31
2. Leon Emunds (DRK Fulda) – Durchschnittsnote 1,37
3. Anna Turano (DRK Friedberg) – Durchschnittsnote 1,4
Für den DRK-Kreisverband Kinzigtal e. V.: Angelina Katharina Agudelo Jaramillo, Marwin Gustav Rolf Hamburger, Luke Huth und Nico Lemmer.
Für die DRK Rettungsdienst Mittelhessen gGmbH: Xena Diegelmann, Kaija Johanna Feldmann und Till Lessig.
Für den DRK-Kreisverband Friedberg: Alina Zoe Dreßler, Carolin Köppe, Patricia Schulze und Luisa von Rebenstock.
Für den DRK-Kreisverband Büdingen: Pia-Sophie Fischer, Jan Benjamin Heuer und Lasse Schröder.
Für den DRK-Kreisverband Fulda beziehungsweise DRK Fulda: Luisa Fleck, Anna-Lena Happe, André Henkel, Pauline Kircher, Antonia Scheiwein und Rosalie Vogt.
Für die Berufsfeuerwehr Offenbach: Hannah Kuhmünch.
Das DRK Kinzigtal wünscht den 24 Nachwuchskräften einen erfolgreichen Start und viel Freude in ihrem verantwortungsvollen Beruf. Besonders freuen wir uns, dass die nun ehemaligen Auszubildenden unseres Kreisverbandes dem DRK Kinzigtal treu bleiben und künftig in den Rettungswachen im Kinzigtal tätig sein werden.
Unser Dank gilt außerdem den kooperierenden Rettungsdienstträgern und Kliniken sowie den Ausbildungsbetrieben, die ihre Auszubildenden der Rettungsdienstschule Gelnhausen anvertrauen. Neben dem DRK-Kinzigtal zählen dazu die DRK-Kreisverbände Büdingen, Friedberg und Fulda, die DRK-Rettungsdienst Mittelhessen gGmbH sowie die Berufsfeuerwehr Offenbach. Die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit bildet eine wichtige Grundlage für die Ausbildung qualifizierter Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter und trägt dazu bei, die notfallmedizinische Versorgung in der Region nachhaltig zu sichern.
Über das DRK-Kinzigtal
Mit Hauptsitz in Gelnhausen ist der DRK-Kreisverband Kinzigtal e. V. in den Bereichen Rettungsdienst, Pflege, Gesundheit und soziale Dienste sowie Bildung aktiv. Zum Kreisverband gehören zwölf Rettungswachen, fünf ambulante Pflegestationen sowie die Rettungsdienstschule mit Standorten in Gelnhausen und Fulda. Weitere Angebote sind unter anderem Erste-Hilfe-Ausbildung, Hausnotruf, Essen auf Rädern, Migration und Integration sowie drei Kleiderläden.
Mehr als 400 hauptamtliche Mitarbeitende und rund 900 Ehrenamtliche engagieren sich für die Menschen in der Region. Das Ehrenamt ist insbesondere in den Ortsvereinen verankert, die unter anderem Sanitätsdienste, Blutspendetermine und Aufgaben im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz übernehmen. Hinzu kommen Berg- und Wasserwacht sowie das Jugendrotkreuz. Gemeinsam stehen Haupt- und Ehrenamt für ein leistungsfähiges DRK-Kinzigtal, das mit Fachkompetenz, Erfahrung und Engagement für die Menschen in der Region da ist. (pm/jk) +++