Ungewisse Zukunft für die vielen Hunde
Veterinäramt kontrolliert: Keine Auffälligkeiten - Task-Force unterstützt Verein
Quelle: Instagramm-Account/Life4Pets
30.10.2026 / NIEDERAULA -
Rund 80 Hunde suchen eine neue Heimat. Es geht um den "Notfall"-Aufruf des Vereins Life4Pets aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Dieser hatte vor wenigen Tagen auf seinem Instagram-Portal erklärt, dass der Verein die Versorgung der Hunde nicht mehr sicherstellen kann und zudem seine Station in Niederaula bis Ende diesen Monats verlassen muss.
Die Behörden waren über diese Situation schon länger in Kenntnis und wollen dem Verein bei der Suche helfen.
Ein Sprecher der Taskforce Tierschutz Hessen, einer Stabsstelle des Hessischen Landeslabors (LHL) erklärte gegenüber OSTHESSEN|NEWS, dass es sich nicht um einen klassischen Fall für Tierschutz handelt. Vielmehr will die Behörde sein Netzwerk nutzen, um die Hunde vermitteln zu können. Den Hunden geht es gut, sagte der Sprecher. Tierschutzrechtlich gibt es offenbar keinerlei Beanstandungen.
Hilfe suchen
Auch das zuständige Veterinäramt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ist involviert und erklärte auf O|N-Nachfrage: "Unser Veterinäramt kennt den Verein Life4Pets seit 2019. Die Kollegen aus dem Veterinäramt stehen auch in Bezug auf die aktuelle Situation in Kontakt mit dem Verein. Unter anderem gab es Anfang Oktober einen Vor-Ort-Termin, bei dem sich das Veterinäramt über die gehaltenen Hunde informiert und eine Bestandsaufnahme durchgeführt hat. Tierschutzrechtlich gab es zu diesem Zeitpunkt - bis auf Kleinigkeiten - keine Auffälligkeiten. Im Anschluss an den Vor-Ort-Termin hat unser Veterinäramt die "Task Force Tierschutz" beim Landesbetrieb Hessisches Landeslabor in Gießen eingebunden und sie um Unterstützung bei der Vermittlung gebeten. Außerdem wurde dem Verein die Empfehlung ausgesprochen, den Landes- und Bundestierschutzbund um Hilfe zu bitten, um die Anzahl der Hunde zeitnah zu reduzieren."
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