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Eröffnung im Frühsommer 2027 vorgesehen

Trendsport kommt nach Schlüchtern: Blau-Weiß plant Padel-Plätze

Der Tennisverein Blau-Weiß Schlüchtern plant den Bau und Betrieb von zwei Padel-Plätzen auf seiner Tennisanlage.
Fotos: Andreas Bejm

27.10.2026 / SCHLÜCHTERN - Eine neue Trendsportart soll künftig auch in Schlüchtern (Main-Kinzig-Kreis) Einzug halten: Der Tennisverein Blau-Weiß Schlüchtern plant den Bau und Betrieb von zwei Padel-Plätzen auf seiner Tennisanlage. Die Mischung aus Tennis und Squash erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Plätze im Frühsommer 2027 eröffnet werden.



Padel wird auf einem von Glaswänden umgebenen Spielfeld gespielt. Anders als beim klassischen Tennis dürfen die Wände in das Spiel einbezogen werden. Gespielt wird überwiegend im Doppel. Die Sportart sei für jede Altersklasse geeignet und leicht zu erlernen, erklärt Christopher Rindt, Mitglied des geschäftsführenden Vorstands. Gemeinsam mit Vorstandskollegin Judith Fischer stellte er die Pläne vor.

Schläger und Bälle direkt vor Ort ausleihen

Die beiden geplanten Plätze sollen grundsätzlich ganzjährig nutzbar sein. Damit auch Anfänger ohne eigene Ausrüstung spielen können, plant Blau-Weiß einen Ausleihautomaten. Dort können sich Besucher Schläger und Bälle ausleihen. Auch die Duschen des Vereins dürfen kostenfrei mitgenutzt werden. Konkrete Öffnungszeiten stehen bislang noch nicht fest.

Stadt Schlüchtern unterstützt das Projekt

Für die Finanzierung hat der Verein mehrere Förderanträge gestellt. Eine Zusage der Stadt Schlüchtern liegt bereits vor. Weitere Anträge wurden beim Landessportbund Hessen, beim Main-Kinzig-Kreis sowie beim Land Hessen im Rahmen des Förderprogramms "Sportland Hessen" eingereicht.

Während Padel insbesondere in Spanien große Beliebtheit genießt, gewinnt die Sportart auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung. In der Region gibt es bereits Anlagen in Fulda und Bad Orb. Nun soll auch Schlüchtern folgen. "Wenn alles klappt, planen wir die Öffnung im Frühsommer 2027", so die Verantwortlichen. (Andreas Bejm) +++

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