Highlight in der Techszene
Kreative Lösungen für die Bildung von morgen - Hackathon in der Hochschule
Hackathon in der Hochschule Fulda
Fotos: Anna Weißenberger
25.10.2026 / FULDA -
100 Teilnehmer, zehn Teams, 25 Stunden, eine Challenge: Wie sieht die Bildung von morgen aus? Beim achten Hackathon an der Hochschule Fulda drehte sich am Wochenende alles darum, wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz das Lernen bedürfnisorientiert revolutionieren können.
25 Stunden Zeit hatten die Teams für ihre Visionen. Am Ende durfte sich das Team "Learning in Progress" über den Sieg freuen.
Straffes Programm
Die Halle 8 der Hochschule Fulda glich am Sonntagmorgen einem Schlachtfeld. Kein Wunder, immerhin mussten die Teams jede Sekunde ihrer wertvollen Zeit nutzen, um am Ende ihr funktionierendes Programm präsentieren zu können. "Wir haben am Samstagmorgen mit einer Teambuilding-Session gestartet, da sich neben festen Teams auch immer Einzelpersonen anmelden, die dann erst hier Teams formen", gab Heiko Herchet, stellvertretendes Vorstandsmitglied von TechHub, einen Einblick in den Ablauf, "Nach einem ersten Ideencoaching von und mit Vertretern aus Schulen und Ausbildungszentren am Nachmittag, folgte am Abend ein Präsentations-Training." In der Nacht arbeiteten die Teams fleißig an ihren Programmen - für mehr als ein Powernap hat es bei den meisten wohl nicht gereicht.
Am Sonntagmorgen durfte die Jury, die in diesem Jahr neben technischen Experten auch aus Pädagogen bestand, einen ersten Blick auf die Produkte werfen. Die wichtigste Voraussetzung dabei: Sie mussten funktionsfähig sein. "Wir wollten, dass die Produkte funktionieren und es war wirklich wieder beeindruckend, was die Teams da in einer solchen kurzen Zeit auf die Beine stellen können", lobte Herchet. Im Rahmen eines Projekt-Pitches, der ebenfalls in die Bewertung miteingeflossen ist, wurden anschließend alle Projekte im Plenum vorgestellt, bevor sich die Jury zur Bewertung zurückzog.
Bedürfnisorientiertes Lernen
Am Ende konnte sich das Team "Learning in Progress" mit ihrer Idee durchsetzen. Im Mittelpunkt der Idee: bedürfnisorientiertes Lernen. Herchet erklärte: "Sie haben eine KI-gestützte Lernplattform entwickelt, wo Lernende selber bestimmen können, mit welchem Medium sie lernen wollen. Während der eine eher visuell lernt, kommt der andere besser mit Podcast zurecht. Und das alles hat as Team vereint." Besonders überzeugend sei aber der inklusive Ansatz gewesen, denn das Programm berücksichtigt die verschiedensten Lernbedürfnisse. "Das Programm ist die perfekte Kombination zwischen Mensch und KI und hat am Ende die Jury am meisten überzeugt", fasste Herchet abschließend zusammen. (aw) +++