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Gute Beteiligung

47 Menschen spenden Blut - gelebte Solidarität, die Leben retten kann

Danke und Anerkennung an Tobias Fiedler für 25 Blutspenden von Julia Myska der stellvertretenden Bereitschaftsleiterin des DRK Mücke
Foto: Manuela Schlosser

25.10.2026 / MÜCKE - Blut spenden, Leben retten und Verantwortung für andere übernehmen: Unter diesem Gedanken stand die jüngste Blutspendeaktion des DRK Mücke, die in der letzten Oktoberwoche im Anna-Weidig-Haus in Merlau (Mücke, Vogelsbergkreis) stattfand.



Insgesamt 47 Menschen folgten dem Aufruf und kamen, um mit ihrer Blutspende einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung zu leisten. Unter ihnen waren sowohl Menschen, die bereits seit vielen Jahren regelmäßig Blut spenden, als auch Spender, die sich zum ersten Mal für diesen wichtigen Schritt entschieden hatten.

Organisiert wurde die Blutspendeaktion von Ulf Immo Bovensmann und Julia Myksa. Das DRK Mücke kümmerte sich um die Durchführung und sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Die Verantwortlichen betonten dabei, wie wichtig die Bereitschaft zur Blutspende ist. Denn Blut lässt sich nicht künstlich herstellen. Nach schweren Unfällen, bei Operationen oder bei der Behandlung schwerer Erkrankungen sind viele Menschen auf Blutkonserven angewiesen. Freiwillige Blutspender leisten deshalb einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheitsversorgung.

Jede einzelne Spende zählt. Ob zum ersten Mal oder bereits zum wiederholten Male – wer Blut spendet, schenkt anderen Menschen Hoffnung und kann im Ernstfall Leben retten. Umso erfreulicher ist es, dass sich 47 Menschen die Zeit genommen haben, ins Anna-Weidig-Haus zu kommen und anderen zu helfen.

Beeindruckendes Engagement über viele Jahre

Besondere Anerkennung verdienen die Menschen, die sich schon seit vielen Jahren regelmäßig an Blutspendeaktionen beteiligen. Ihre hohen Spendenzahlen zeigen eindrucksvoll, wie nachhaltig sie sich für ihre Mitmenschen einsetzen.

Besonders herausragend ist die Leistung von Hubert Lein aus Ehringshausen, der bereits 204-mal Blut gespendet hat. Er verzeichnete damit die höchste Zahl an Blutspenden unter den bei der Veranstaltung genannten Spendern. Dieses außergewöhnliche Engagement steht für eine langjährige Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen.

Auch Albert Tröller gehört mit 135 Blutspenden zu den besonders engagierten Spendern. Uwe Zeuner hat bereits 115-mal Blut gespendet und damit ebenfalls einen bemerkenswerten Beitrag geleistet. Peter Murphy aus Feldatal war bereits zum 91. Malbei einer Blutspende. Dirk Kreuter aus Büßfeld kommt auf 81 Blutspenden.

Iris Pfeil aus Ober-Ohmen und Willi Peter haben beide bereits 80-mal Blut gespendet. Ihre langjährige Treue zur Blutspende ist ebenso anerkennenswert wie die Leistungen der anderen erfahrenen Spender. Hinter jeder dieser Zahlen stehen viele einzelne Termine und die wiederholte Entscheidung, anderen Menschen zu helfen.

Auch Dominik Seng aus Flensungen konnte sich über einen besonderen Anlass freuen: Er spendete zum 50. Mal Blut. Dieses Spendenjubiläum ist ein schöner Beleg für seine langjährige Hilfsbereitschaft und wurde als besondere Leistung hervorgehoben.

Auch kleinere Spendenzahlen und Erstspenden zählen

Neben den besonders erfahrenen Blutspendern gab es weitere Menschen, deren Einsatz Anerkennung verdient. Daniela Böhmer aus Flensungen hat bereits zehnmal Blut gespendet und damit ebenfalls einen wertvollen Beitrag zur Versorgung von Patientinnen und Patienten geleistet.

Erfreulich war auch die Teilnahme von Erstspendern. Abbas Khaleghi aus Ilsdorf spendete zum ersten Mal Blut. Auch Dirk Tuppi entschied sich erstmals für eine Blutspende. Dieser erste Schritt verdient besondere Wertschätzung, denn jede regelmäßige Spenderkarriere beginnt mit einer ersten Spende.

Gerade die Mischung aus langjähriger Erfahrung und neuem Engagement macht die Blutspendeaktionen so wichtig. Die erfahrenen Spender zeigen, wie wertvoll es ist, über viele Jahre hinweg dabeizubleiben. Die Erstspender wiederum machen Mut, dass sich auch künftig Menschen finden, die sich für andere einsetzen.

"Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele Spenden vorweisen zu können. Auch wer nur gelegentlich Blut spendet oder zum ersten Mal kommt, leistet einen wichtigen Beitrag," unterstreicht Ulf Immo Bovensmann. Für die Menschen, die auf Blutpräparate angewiesen sind, zählt jede einzelne Spende – unabhängig davon, wie oft jemand bereits Blut gespendet hat.

Gemeinschaft, die Leben retten kann

Die Blutspendeaktion im Anna-Weidig-Haus hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft in der Region sind. Dass insgesamt 47 Menschen zur Blutspende kamen, ist ein erfreuliches Zeichen für das Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Mücke und Umgebung.

Das DRK Mücke bedankt sich bei allen Spenderinnen und Spendern für ihre Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, es waren mehrere Ehrenmaltiche DRK Helferinnen und Helfer in die Durchführung des Dienstes eingebunden, darunter Veit Hans Borgmann, Christoph Schober, Julia Myska, Ulf Immo Bovensmann, Manuela Schlosser, Monika Bellof und Uwe Zeuner.

Die Botschaft des Tages ist eindeutig: Blutspenden ist keine Selbstverständlichkeit, aber eine Hilfe, auf die viele Menschen angewiesen sind. Jede Spende kann einen Unterschied machen. Ob bei der ersten Spende, beim 50. Mal oder nach mehr als 200 Spenden – alle Blutspender sind ein wichtiger Teil einer solidarischen Gemeinschaft.

Die 47 Teilnehmenden haben gezeigt, dass Zusammenhalt in Mücke gelebt wird. Und vielleicht entscheidet sich durch solche Aktionen auch der eine oder die andere dazu, künftig regelmäßig Blut zu spenden. Denn wer die Voraussetzungen erfüllt, kann helfen. Jede einzelne Spende zählt. (Ulf Immo Bovensmann/pm/hhb) +++

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