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Land fördert Zusammenschluss

Zwei Feuerwehren werden zu Schwalmtal Mitte

Hubert Helm (stellv. Kreisbrandinspektor), Michael Wagner (stellv. Wehrführer Schwalmtal Mitte), Staatssekretär Martin Rößler, Timo Georg (Bürgermeister Gemeinde Schwalmtal), Heiko Steuernagel (Gemeindebrandinspektor) und Uwe Hasenauer (Wehrführer Schwalmtal Mitte) (v.l.n.r.)
Foto: Gemeindeverwaltung Schwalmtal

23.10.2026 / SCHWALMTAL - Die Feuerwehren aus Hopfgarten und Ober-/Unter-Sorg haben sich zur Feuerwehr Schwalmtal Mitte zusammengeschlossen. Das Land Hessen unterstützt die Fusion mit 30.000 Euro. Die Gemeinde will damit ihren Brandschutz langfristig sichern und Kosten senken.



Innenstaatssekretär Martin Rößler (CDU) übergab den Förderbescheid bei einem Besuch im Schwalmtaler Rathaus. Das Geld stammt aus dem Landesprogramm zur Förderung der Interkommunalen Zusammenarbeit. Nach dem Zusammenschluss verfügt die Feuerwehr der Gemeinde im Vogelsbergkreis noch über fünf Einsatzabteilungen, wie es in der Mitteilung des Innenministeriums heißt.

Gemeinde erwartet jährliche Einsparungen

Durch die Fusion rechnet die Gemeinde laut Mitteilung mit jährlichen Einsparungen von voraussichtlich mehr als 11.000 Euro. Rößler verwies darauf, dass die Feuerwehrstrukturen in ländlichen Regionen häufig noch aus der Zeit vor der hessischen Gebietsreform stammten. Zusammenschlüsse könnten helfen, Kräfte zu bündeln und Kosten zu sparen.

Für Staatssekretär Rößler steht die Absicherung des Brandschutzes im Vordergrund. "Noch wichtiger ist: Durch die Zusammenlegung der Ortsteilfeuerwehren in Hopfgarten und Ober-/Unter-Sorg wird der Brandschutz der Gemeinde zukunftsfähig aufgestellt und die Sicherheit der Bevölkerung langfristig gewährleistet."

Mehr als 140 aktive Feuerwehrleute engagieren sich in Schwalmtal. 2025 rückten sie zu Dutzenden Einsätzen aus. Rößler dankte den Einsatzkräften und allen, die den Zusammenschluss angestoßen haben und begleiten. "Dieses ehrenamtliche Engagement verdient Respekt, denn die Sicherheit der Bevölkerung hängt davon ab."

Jede fünfte Förderung betrifft die Feuerwehr

Mit dem Programm zur Interkommunalen Zusammenarbeit fördert Hessen unter anderem die Zusammenlegung von Feuerwehren sowie die gemeinsame Beschaffung und Wartung von Ausrüstung. Dazu gehören Schlauchpflegeanlagen und Atemschutzwerkstätten.

Seit 2008 wurden nach Angaben des Landes mehr als 580 Projekte mit insgesamt mehr als 40 Millionen Euro unterstützt. Rund 20 Prozent aller Förderungen entfallen auf den Feuerwehrbereich. (pm/ksk)+++

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