Zwischen Bestzeit und Benefizaktion
Laufteam Gelnhausen erlebt sportliches Wochenende beim Köln-Marathon
Foto: Sportograf
22.10.2026 / KÖLN -
Ein sportliches erstes Oktoberwochenende liegt hinter Holger Imkemeier und Michael Creß vom Laufteam Gelnhausen. Die beiden hatten sich auf den Weg nach Köln gemacht, um beim dortigen Marathon an den Start zu gehen. Während Imkemeier die Halbmarathondistanz in Angriff nahm, stellte sich Creß der vollen Marathonstrecke über 42,195 Kilometer. Für ihn stand dabei neben dem Erlebnis auch ein klares sportliches Ziel im Mittelpunkt: die eigene persönliche Bestzeit zu verbessern und auszuloten, was nach intensiver Vorbereitung möglich ist.
Für Holger Imkemeier, der in diesem Jahr bereits bei mehreren Halbmarathons am Start war, stand neben dem sportlichen Erlebnis vor allem seine Spendenaktion im Mittelpunkt. In Köln nutzte er die Gelegenheit, mit Sabrina Mockenhaupt, Jan Fitschen und Leni Runner zusammenzutreffen. Die drei bekannten Persönlichkeiten aus der Laufszene signierten eines seiner T-Shirts, das er anschließend zugunsten eines guten Zwecks versteigern konnte.
Laufteam sammelt weiter für den guten Zweck
Mit dem Erlös aus der Versteigerung steht das Laufteam Gelnhausen kurz davor, bei seiner Spendenaktion "Brüder-Grimm-Lauf gegen Hunger" die Marke von 10.000 Euro zu durchbrechen. In den letzten drei Jahren wurden rund um den Brüder-Grimm-Lauf Spenden für Projekte der Tafel Gelnhausen und der Stiftung Kinderzukunft gesammelt. Alle Informationen finden sich auf dem Spendenportal betterplace.org und das Laufteam freut sich über jeden weiteren Euro für die guten Zwecke.Michael Creß hingegen hatte sich für die volle Distanz einiges vorgenommen. Bereits 2024 war er in Köln gelaufen und freute sich darauf, hierher zurückzukehren. Der Grund liegt für ihn auf der Hand: Die Domstadt versteht es, den Marathon zu einer Party zu machen. Das Motto "Köln trägt dich ins Ziel" konnten beide Läufer nach ihren Erfahrungen nur bestätigen.
Persönliche Bestzeit trotz Einbruch
Während die Rennen für die beiden sportlich höchst unterschiedlich verliefen, hatten sie dennoch eine Gemeinsamkeit, nämlich einen vielversprechenden Beginn. Imkemeier spürte nach rund 15 Kilometern jedoch zusehends seine in 2026 gelaufenen Halbmarathons und musste das Tempo aus seinem Lauf nehmen. Creß konnte zunächst genau nach Plan laufen und lag nach der Halbmarathonmarke noch auf Kurs. Nach etwa 28 Kilometern musste er jedoch dem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Trotzdem reichte es für ihn am Ende mit 3:11:33 Stunden für eine neue persönliche Bestzeit und einen starken 29. Platz in seiner Altersklasse.Mit vielen Eindrücken und schönen Erinnerungen kehrten Imkemeier und Creß nach Hause zurück. Für beide steht fest: Köln ist auch abseits des Marathons eine Reise wert. (js/pm)+++