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Millionen Seiten bedroht

Cybersicherheits-Notfall: Sicherheitslücke bedroht weltweit Webseiten

Unter anderem wurden die Seiten des Landes Hessen...
Fotos: Philipp Gerhard

21.10.2026 / REGION - Eine neu entdeckte, schwerwiegende Sicherheitslücke bedroht derzeit weltweit mehrere Millionen Webseiten und Onlinedienste. Darunter Nachrichtenportale, aber auch Seiten von Land und Kommunen und öffentlichen Einrichtungen.



Hintergrund ist die weitverbreitete Programmiersprache PHP. Auf dieser basiert ein großer Teil des Internets. Laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Huntress, dem Computer Emergency Response Team des Bundes (Cert-Bund) sowie dem offiziellen PHP-Sicherheitsteam handelt es sich um eine akute Notfallsituation. Dadurch sind die Betreiber von Internetseiten zu schnellem Handeln gezwungen.

Dabei ist das Gefahrenpotenzial extrem hoch. Schwachstellen könnten ausgenutzt werden, um einen Schadcode auf den betroffenen Servern auszuführen. Diese Sicherheitslücken werden auf einer Skala, die die Schwere der Gefahren einstuft, mit 9,2 von 10 bewertet. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Bedrohungsstufe "Orange" ausgerufen - die zweithöchste Stufe. Das bedeutet: Die Lage ist "geschäftskritisch", der Regelbetrieb könne massiv beeinträchtigt werden.

Aus Sicherheitsgründen wurden deshalb bereits einige Webseiten vom Netz genommen. Kommunen, Behörden, Universitäten und Krankenhäuser haben bereits erste Schritte unternommen. Vorsorglich abgeschaltet wurden beispielsweise die Seite der Landesregierung, hessen.de, und die Seite des Klinikums Fulda. (mp) +++

...und die des Fuldaer Klinikums vorsorglich abgeschaltet



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