Fachwissen und Einfühlungsvermögen
42 junge Menschen beginnen ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter
Fotos: DRK-Kreisverband Kinzigtal e.V.
20.10.2026 / REGION -
Der erste Schultag ist immer etwas Besonderes – auch beim Start in einen neuen Lebensabschnitt. Anfang Oktober haben 25 junge Menschen an der Rettungsdienstschule des DRK in Gelnhausen und 17 junge Menschen in Fulda ihre Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. Voller Vorfreude, aber sicher auch mit einer gewissen Aufregung starten sie in eine dreijährige Ausbildungszeit, in der sie Schritt für Schritt auf die anspruchsvollen Aufgaben im Rettungsdienst vorbereitet werden.
In den kommenden drei Jahren lernen sie, medizinische Notfälle einzuschätzen, lebensrettende Maßnahmen einzuleiten und auch unter hohem Zeitdruck verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Die Ausbildung verbindet theoretischen Unterricht mit praktischen Übungen sowie Einsätzen im Rettungsdienst und klinischen Ausbildungsabschnitten.
"Der Rettungsdienst ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der medizinisches Können und Menschlichkeit zusammengehören. Wer Menschen in Not hilft, braucht neben Fachwissen auch Empathie und Einfühlungsvermögen", sagt Sabine Sitter, Vorsitzende des Vorstandes und Kreisgeschäftsführerin des DRK Kinzigtal. "Ich wünsche allen Auszubildenden, dass sie beides während ihrer Ausbildung entwickeln und festigen können."
Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre und bereitet die Nachwuchskräfte auf die vielfältigen Aufgaben im Rettungsdienst vor – von der Versorgung akut erkrankter oder verletzter Menschen bis zur Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften.
Neben dem DRK Kinzigtal entsenden auch die DRK-Kreisverbände Büdingen, Friedberg und Fulda sowie die Berufsfeuerwehr Offenbach Auszubildende an die Rettungsdienstschule in Gelnhausen. Alle verfolgen dasselbe Ziel: Menschen in Not professionell zu helfen. (mp/pm) +++