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Pfeile, Bier und Oktoberfest-Flair:

SG Frischauf Fulda lädt zum ersten Oktoberfest-Dartturnier

Das erste Oktoberfest-Dartturnier beim SG Frischauf war der Renner
Fotos: Marvin Hucke

17.10.2026 / FULDA - Lichterkulisse, bayerische Deko und Retro-Sounds, die durch das Vereinsheim dröhnen: Mit dem ersten Oktoberfest-Dartturnier hat die SG Frischauf Fulda am Freitag ein neues Format an den Start gebracht. Die Bar lief auf Hochtouren, die Dartboards waren dauerhaft belegt, und jeder Volltreffer wurde lautstark bejubelt.



Ein Turnier für Jedermann

Das Turnier fand am Freitag im Vereinsheim am Wachtküppelweg 4 statt. Das Heim öffnete um 18 Uhr, gespielt wurde ab 19 Uhr. Das Startgeld lag bei 8 Euro, der Modus war 501 Master Out im Best of 3. Dabei waren Hobbyspieler genauso willkommen wie erfahrene Dartspieler. Kurz vor Anmeldeschluss hatten sich bereits 25 Teilnehmer angemeldet.
Dazu gab es Oktoberfestbier und weitere kühle Getränke sowie bayerische Schmankerl, passend zur Dekoration in Weiß und Blau.

Aus einem Oktoberfest-Tag wird mehr

Bisher feierte der Verein sein Oktoberfest an einem einzigen Tag. Das fand der 1. Vorsitzende Benjamin Möller auf Dauer unbefriedigend: "Den ganzen Aufbau für nur einen Tag, das ist eigentlich Unsinn, finde ich." Also kam die Frage auf, was man zusätzlich anbieten könnte. Die Antwort lag nahe, denn der Verein hat seit einiger Zeit eine eigene Dartabteilung. "Ich habe mit Markus Beck geredet, ob er Lust hat, etwas auf die Beine zu stellen. Wir hatten ja schon früher Turniere", erzählt Möller. "Dann haben wir gesagt: Gut, dann machen wir unser erstes Oktoberfest-Dartturnier."

Die Resonanz machte ihm schon vor dem ersten Wurf Mut. "Für ein erstes Turnier wird es recht gut angenommen. Wir hoffen, dass es weitere Turniere gibt, und schauen, wie der Abend verläuft."

Ein Turnier mit Vorgeschichte

Für die sportliche Seite ist Markus Beck verantwortlich. Er ist eigentlich Sportlicher Leiter im Fußball, spielt aber seit Jahren selbst Dart, auch auf hohem Niveau, in der Fulda-Liga und im Dartverband. Ein größeres Turnier im eigenen Vereinsheim hatten er und Möller schon länger im Kopf. "Das ist für mich jetzt die direkte Aktion, die wir umsetzen", sagt Beck. Sein Wunsch für den Abend: "Ich hoffe, dass es eine gute Aktion wird."

Vom Waschhaus zum eigenen Vereinsheim

Der Verein kommt aus kleinen Verhältnissen. Gegründet wurde er 1962, damals zogen sich die Fußballer in einer Waschküche gegenüber dem Sportgelände um. 1965 entstand das erste eigene Vereinsheim, das die Mitglieder in Eigenregie erbauten. Das Gelände stellte die Stadt zur Verfügung, seitdem gehört das Haus dem Verein.

Aus dem Fußballclub wurde über die Jahre ein Verein mit mehreren Abteilungen: Zum Fußball kamen Ringer, Karneval und zuletzt Dart. Heute zählt die SG Frischauf rund 260 aktive Mitglieder, dazu kommen etwa 150 passive. "Wir sind ein kleiner Verein, aber ein familiärer. Bei uns kennt jeder jeden", sagt Beck. "Wer einmal hier war, geht meistens nicht weg."

Feste als Lebensversicherung kleiner Vereine

Beck macht kein Geheimnis daraus, warum solche Veranstaltungen wichtig sind: "Die Ausgaben werden immer höher, die Einnahmen aus Zuschauern gehen meistens zurück." Bei der SG Frischauf zeige die Kurve zum Glück nach oben. "Wir haben unser treues Publikum, das regelmäßig beim Fußball ist. Und durch das Dart haben wir noch einen sehr guten, zweiten Schwerpunkt dazubekommen." (Marvin Hucke) +++

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