Starker Auftritt
DJB-Sichtung U17 in Herne - Bronze für Fedorenko vom 1. Fuldaer Judo-Club
Foto: Verein
14.10.2026 / FULDA/HERNE -
Starker Auftritt in Herne (Nordrhein-Westfalen): Beim bundesoffenen Mario‑Kwiat‑Gedächtnisturnier der männlichen U17 zeigte Ivan Fedorenko vom 1. Fuldaer Judo‑Club eine überzeugende Leistung und sicherte sich am Wochenende die Bronzemedaille – ein wichtiger Erfolg auf nationaler Bühne.
194 Judoka der männlichen Altersklasse U17 nahmen am vergangenen Wochenende am Bundessichtungsturnier des Deutschen Judo-Bundes in Herne teil. Vor den Augen des Bundestrainers Juan Ignacio Cuneo zeigte der Judo-Nachwuchs sein Können und versuchte, sich in Szene zu setzen. Vom 1. Fuldaer Judo-Club nahmen Ivan Fedorenko (-60kg) und Max Schlaudraff (bis 66 Kilogramm) an dem äußerst stark besetzten und prestigeträchtigen Turnier teil. Fedorenko, der als Mitglied des Hessischen Landeskaders Anfang Oktober für den zentralen Bundessichtungslehrgang im Bundesleistungszentrum Kienbaum nominiert war, hatte im Rahmen des viertägigen Lehrgangs die Möglichkeit, sich optimal auf das Turnier in Herne vorzubereiten. Nach Platz fünf in Abensberg konnte er nun aufs Podest vorrücken. Betreut wurden Fedorenko und Schlaudraff an dem Turnier vom Fuldaer Trainer Meruzahn Tatoian.
Starke Leistungen
Ivan Fedorenko ging in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm an den Start, die mit 33 Teilnehmern stark besetzt war. Nach einem Freilos in Runde eins "feuerte" er in Runde zwei ein wahres Feuerwerk an Techniken auf seinen Gegner Robert Nieuwoudt (Dürkheimer Judo-Vereinigung) ab. Nachdem er Niewoudt bereits mit Yuko-Wertungen für einen Fußfeger und einen tiefen Seoi-nage in Rückstand gebracht hatte, erzielte er eine erste Waza-Ari-Wertung für einen tiefen Seoi-nage. Nach einem weiteren Yuko für einen O-uchi-gari konnte er mit einem weiteren Waza-Ari für Ura-nage den vorzeitigen Schlusspunkt setzen. Seine nächste Begegnung gegen Alessandro Damiano Wittenberg-Marangione (Vfl Grasdorf) konnte Fedorenko nach 24 Sekunden für sich entscheiden. Nach einem Waza-Ari für einen Fußfeger gelang es ihm, den Gegner durch eine Würgetechnik zur Aufgabe zu zwingen.Anschließend traf er auf Harun Kartoev (Vfl Sindelfingen), den er mit einem Ippon für Kata-guruma auf die Matte schickte. Im Halbfinale unterlag Fedorenko aufgrund dreier Shido-Strafen, zu denen sein Gegner Arthur Kremer (PSV Berlin) ihn im Kampfverlauf taktisch klug zwang. Das kleine Finale gegen Julian Hein (TSV Bayer 04 Leverkusen) um den dritten Platz dominierte Ivan Fedorenko deutlich. Bereits nach 14 Sekunden Kampfzeit gelang es ihm, einen Ippon mit einem Fußfeger zu erzielen, und er konnte mit der Bronzemedaille im Gepäck zufrieden die Rückreise nach Fulda antreten.