Eindrucksvolles Abschneiden
Winfriedschülerinnen glänzen beim Bundesfinale "Jugend präsentiert"
Foto: Winfriedschule Fulda
15.10.2026 / FULDA/BERLIN -
Drei Schülerinnen der Winfriedschule Fulda haben sich beim großen Bundeswettbewerb von "Jugend präsentiert" unter die 20 besten Nachwuchs-Präsentierenden Deutschlands eingereiht. Ida Krack, Cara Reiff und Rebecca Klier bewiesen in der Live-Vorrunde in Berlin rhetorisches Geschick und sicherten sich Spitzenplatzierungen in dem renommierten MINT-Wettbewerb.
Der bundesweite Wettbewerb zog in diesem Jahr rund 10.000 Schülerinnen und Schüler an und gliedert sich klassisch in drei Runden: den Schulwettbewerb, das Landesfinale und das anschließende Bundesfinale. Ziel des größten deutschen Präsentationswettbewerbs ist es, eine komplexe, naturwissenschaftlich-mathematische Fragestellung sachlich richtig, packend und digital medienunterstützt zu beantworten. Bewertet wird nach den drei strengen Hauptkriterien Sachkenntnis, Adressatenorientierung und Darstellungsvermögen.
Der zweistufige Weg ins Bundesfinale
Das Bundesfinale selbst verlangte den Jugendlichen in diesem Jahr alles ab und bestand aus zwei anspruchsvollen Teilen: Bereits eine Woche vor dem Finalwochenende mussten sich die Teilnehmenden in einer Online-Präsentation beweisen. Am Samstag, den 26. September, folgte schließlich der entscheidende Live-Vorentscheid in der Berliner Lise-Meitner-Schule.Dort traten alle 151 Finalisten des Bundeswettbewerbs vor den kritischen Augen der Fachjury an. Nur denjenigen, die an diesem Tag den Sprung unter die absoluten Top 6 schafften, blieb der Einzug in die große, feierliche Finalshow am Folgetag (27. September) im Konzertsaal der Universität der Künste vorbehalten.
Das diesjährige Oberthema der Finalrunde lautete "Ordnung – Unordnung". Ida Krack (Klasse 9) traf den Nerv der Zeit und überzeugte die dreiköpfige Jury in der Lise-Meitner-Schule mit ihrer Fragestellung: "Wie kann Unordnung zur klimaneutralen Energiegewinnung beitragen?". Ebenso glanzvoll argumentierten Cara Reiff und Rebecca Klier (Jahrgangsstufe 10). Sie fesselten die Juroren mit dem Alltagsvergleich: "Was haben Google Maps und Ameisen gemeinsam?".
Hauptgewinn: Berlin-Reise und Jury-Posten für 2028
Mit ihren hervorragenden Leistungen schafften alle drei Schülerinnen den Einzug unter die bundesweit 20 besten Präsentierenden. Als Belohnung gewinnen sie eine dreitägige Reise nach Berlin, bei der sie ihre Präsentationen unter professioneller Anleitung im Studio noch einmal filmen und aufnehmen lassen können. Damit hört der Erfolg jedoch nicht auf: Im nächsten Wettbewerbsdurchgang im Jahr 2028 werden die drei Winfriedschülerinnen selbst die Seiten wechseln und als offizielle Jurorinnen in der Kategorie "Adressatenorientierung" über die Punktevergabe mitentscheiden.Winfriedschule auch in den Experten-Jurys stark vertreten
Dass die Winfriedschule ein echtes Kompetenzzentrum für wissenschaftliche Rhetorik geworden ist, zeigte sich an beiden Finaltagen in Berlin. Mit Olivia und Jolina Kratz sowie Henriette Drechsel unterstützten gleich drei Schülerinnen der Schule, die im Vorjahr selbst zu den Top 6 Deutschlands gehört hatten, die Fachjury beim Live-Vorentscheid am Samstag in der Lise-Meitner-Schule.Olivia Kratz erlebte darüber hinaus ein ganz besonderes Highlight: Sie durfte am Finalsonntag (27. September) in der großen, von den bekannten TV-Moderatoren Clarissa Correa da Silva und Julian Janssen ("Checker Julian") geleiteten Finalshow im Konzertsaal direkt in der Hauptjury Platz nehmen. Dort bewertete sie als einzige der drei Fuldaer Vorjahressiegerinnen die sechs besten Vorträge des Landes auf Augenhöhe mit renommierten Wissenschaftlern: Prof. Olaf Kramer (Rhetorik und Wissenschaftskommunikation, Universität Tübingen), Prof. Dr. Thomas Elsässer (Experimentalphysik, Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Heribert Hofer (Interdisziplinäre Wildtierforschung, Freie Universität Berlin) und der bekannten Biotechnologin Dr. Lisa Budzinski.
Mit diesem eindrucksvollen Abschneiden hat die Winfriedschule einmal mehr unter Beweis gestellt, dass exzellente MINT-Förderung und rhetorische Ausbildung Hand in Hand gehen. (js/pm)+++