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Autofahrer aufgepasst!

Voll vernebelt: ADAC gibt Tipps zum sicheren Fahren im Herbst

Plötzlich auftretender Nebel kann die Sicht deutlich verschlechtern.
Symbolfoto: Pixabay

13.10.2026 / REGION - Im Herbst müssen sich Verkehrsteilnehmer wieder auf herausfordernde Witterungsbedingungen einstellen. Feuchte und rutschige Fahrbahnen, schlechte Sicht und Nebelbänke sind nur einige der vielen unangenehmen Begleiterscheinungen, die der Herbst für Autofahrer bereithält.



Oftmals wird zudem die Gefahr durch die tiefstehende Sonne unterschätzt. Der ADAC Hessen-Thüringen erklärt, wie Autofahrer sicher durch die herbstliche Jahreszeit kommen.

Wenn die Sonne zum Problem wird

Werden die Tage wieder kürzer, verändert sich auch der tägliche Sonnenstand. Für Pendler bedeutet das im Herbst eine erhöhte Gefahr durch Blendung der tiefstehenden Sonne. Gerade im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr strahlt die Sonne vielen Autofahrern direkt durch die Windschutzscheibe ins Gesicht. Schmutz und Schlieren können das Licht zusätzlich streuen, wodurch Autofahrer schnell im Blindflug unterwegs sind.

Tipp: Damit die Scheiben möglichst schlierenfrei bleiben, sollten alte Scheibenwischer ausgetauscht und das Wischwasser regelmäßig aufgefüllt werden. Mit einem Lederschwamm oder einem weichen Tuch ist die Scheibe zudem von innen schnell gesäubert.

"Wer zum Autofahren eine Brille tragen muss, sollte darauf achten, die Brillengläser sauber zu halten", empfiehlt Oliver Reidegeld, Pressesprecher des ADAC Hessen-Thüringen. "Dreckige Brillengläser können die Sicht zusätzlich verschlechtern." Sonnenbrillen sind bei tief stehender Sonne nur bedingt eine Hilfe. "Schattige Straßenbereiche werden durch die dunklen Gläser noch stärker verdunkelt. Die Sicht auf mögliche Hindernisse oder Gefahrenquellen wird so deutlich verringert und das Unfallrisiko steigt," erklärt Oliver Reidegeld.

Sicher durch den Nebel

Auch plötzlich auftretender Nebel ist im Herbst keine Seltenheit. Um trotzdem sicher von A nach B zu kommen, sollten Autofahrer bei aufkommenden Nebelfeldern ihre Geschwindigkeit reduzieren, ausreichend Abstand zum Vordermann lassen und jederzeit bremsbereit sein. Gleichzeitig ist die eigene Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer besonders wichtig. Gerade bei Nebel sollten sich Autofahrer nicht auf die Lichtautomatik oder das Tagfahrlicht verlassen, sondern lieber direkt das Abblendlicht einschalten. Nur so sind auch die Heckleuchten in Betrieb. Schlechtwetterlicht (sofern vorhanden) und Nebelscheinwerfer können bei eingeschränkter Sichtweite ebenfalls eingeschaltet werden. Sie helfen, das Licht flach über die Straße zu streuen und die Sicht dadurch zu verbessern.

Achtung: Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Sichtweiten unter 50 Metern eingeschaltet werden. Zur Kontrolle dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dann 50 km/h. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Verwarngeld rechnen. (pg/pm) +++


Foto: Steve Bauerschmidt ADAC Hessen-Thüringen e.V.

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