Reise in die USA
Darum hat MP Boris Rhein die New Yorker Börse besucht
Fotos: Hessische Staatskanzlei
09.10.2026 / NEW YORK -
Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) besucht die Börse in New York (NYSE). Der Regierungschef wirbt für eine lebendige Aktienkultur auch in Deutschland.
Ministerpräsident Boris Rhein will die Verbindung zwischen den Finanzplätzen New York und Frankfurt weiter vertiefen. Bei einem Besuch der weltweit größten Börse, der New York Stock Exchange (NYSE), warb er für einen engeren Austausch zwischen den beiden internationalen Finanzmetropolen und für Hessen als weltweit bedeutenden Wirtschaftsstandort, wie die Hessische Staatskanzlei mitteilt.
Als internationales Finanzzentrum ist Frankfurt nach Rheins Worten das Tor nach Europa und damit ein wichtiger Zugang für amerikanische Unternehmen und Investoren zu den europäischen Märkten. "Unsere beiden Finanzmetropolen sind weit mehr als nur Handelsplätze für Aktien und Anleihen. Sie sind Triebfedern unserer gemeinsamen Wirtschaftsgemeinschaft. Gerade deshalb müssen wir die europäischen Finanzplätze weiter stärken, Frankfurt international noch enger vernetzen und den direkten Austausch mit den weltweit führenden Börsen suchen."
Im Gespräch mit Vertretern der NYSE tauschte sich der Regierungschef über die Entwicklung der internationalen Kapitalmärkte, technologische Veränderungen in der Finanzwirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Kapitalmärkte aus.
Zugleich warb er für einen offeneren Umgang mit Aktieninvestments: "Deutschland muss den Kapitalmarkt stärker in den Blick nehmen und eine lebendige Aktienkultur entwickeln. Der Kapitalmarkt darf nicht vor allem als Risiko gesehen werden, sondern muss als unverzichtbarer Faktor unserer Wohlstandssicherung verstanden werden. Die USA zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung ein leistungsfähiges Finanzsystem für die Finanzierung von Unternehmen hat."
Treffen mit Händler-Legende Tuchman
Rhein traf auf dem Börsenparkett außerdem die Händler-Legende Peter Tuchman, der wegen seiner Frisur auch "Einstein der Wall Street" genannt wird. Tuchman, der seit mehr als 40 Jahren an der New Yorker Börse arbeitet, wird seit Kurzem mit einer eigenen Bronze-Statue im Börsengebäude geehrt. (pm/ksk)+++