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Fährt einfach während Beratung weg

Dreister Fahrraddieb bei "Kurzers" - Mitarbeiter und Polizei auf Verfolgungsjagd

Wie dreist kann man eigentlich sein? Ein Fahrraddiebstahl hat sich am vergangenen Freitagnachmittag bei Kurzers in Burghaun (im Landkreis Fulda) ereignet.
Screenshot:O|N/KURZERs Burghaun Facebook

09.10.2026 / BURGHAUN - Wie dreist kann man eigentlich sein? Ein Fahrraddiebstahl hat sich am vergangenen Freitagnachmittag bei Kurzers in Burghaun (Landkreis Fulda) ereignet. Ein bislang unbekannter Mann ließ sich zunächst von einem Verkäufer beraten, bevor er plötzlich mit einem Fahrrad aus dem Geschäft flüchtete. Mitarbeiter nahmen umgehend die Verfolgung auf. Auch die Polizei war schnell zur Stelle - doch vom Täter fehlt bislang trotzdem jede Spur.



Wie das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite berichtet, ereignete sich der Vorfall am 02. Oktober gegen 15:50 Uhr. Der Mann hatte sich zunächst für ein Fahrrad interessiert und wurde von einem Verkäufer beraten. Nach Angaben des Geschäfts sprach der Unbekannte ausschließlich Englisch. Während des Verkaufsgesprächs wollte der Mann das Fahrrad kurz den Gang entlangfahren. Eine Probefahrt war allerdings nicht vereinbart. Nach einer Runde bog er plötzlich in Richtung Ausgang ab und flüchtete mit dem Fahrrad über die Oberste Straße in Richtung Marktplatz.

Mitarbeiter nehmen Verfolgung auf - auch Polizei sucht nach Täter

Die Mitarbeiter reagierten sofort. Gemeinsam mit einem hilfsbereiten Kunden versuchten sie, den flüchtenden Mann einzuholen. Doch damit nicht genug: Weitere Mitarbeiter stiegen sogar in ein Auto, um die Verfolgung aufzunehmen. "Sowas ist noch nie passiert. Wir sind sogar noch hinterhergerannt, Mitarbeiter von uns sind auch ins Auto gestiegen und hinterhergefahren", berichtet Peter Kurzer, Geschäftskundenbetreuer bei Kurzers, gegenüber OSTHESSEN|NEWS.

Zum Zeitpunkt des Diebstahls befand sich sogar noch eine Polizeistreife im Ort. Die Beamten konnten deshalb unmittelbar in die Fahndung einsteigen. Doch auch ihre Suche blieb erfolglos. "Bisher haben wir keine Anhaltspunkte. Wir waren sehr schnell hinter ihm her, aber er war leider schneller", erklärt Kurzer.

Das Polizeipräsidium Osthessen bestätigt den Vorfall gegenüber unserer Redaktion, eine Anzeige liegt vor. "Bei dem gestohlenen Rad handelt es sich um ein E-InceptionAM20-Pedelec der Marke Stevens, von einem Wert von 6.000 Euro." Die Person kann wie folgt beschrieben werden: Zwischen 40 und 50 Jahre alt, schlanke Statur, dunkelbraune Haare und braungebrannter Hautton. Zum Tatzeitpunkt trug der Mann eine hellbraune kurze Hose und ein olivefarbenes T-Shirt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kurzers kündigt zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen an

Für das Geschäft ist der Vorfall besonders ärgerlich. "Wir möchten unseren Kunden grundsätzlich mit Vertrauen und gegenseitigem Respekt begegnen", schreibt das Kurzers-Team in seinem Facebook-Beitrag. Der Vorfall zwinge das Unternehmen nun allerdings dazu, zusätzliche aktive und passive Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Auf Facebook veröffentlichte Kurzers zudem ein Video des Vorfalls und bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei der Suche nach dem bislang unbekannten Fahrraddieb. Sie haben das Material auch der O|N-Redaktion zur Verfügung gestellt.

Wer hat den flüchtenden Fahrraddieb gesehen?

Gesucht werden Zeugen, die am Freitag, 02. Oktober, gegen 15:50 Uhr im Bereich der Obersten Straße in Richtung Marktplatz in Burghaun etwas Verdächtiges beobachtet haben. Möglicherweise ist jemandem der Mann auf dem gestohlenen Fahrrad aufgefallen. Hinweise können direkt an das Polizeipräsidium Osthessen oder an Kurzers in Burghaun übermittelt werden. (Mathias Schmidt) +++

Ein bislang unbekannter Mann ließ sich zunächst von einem Verkäufer beraten, bevor er plötzlich mit einem Fahrrad aus dem Geschäft flüchtete.

Für das Geschäft ist der Vorfall besonders ärgerlich. \"Wir möchten unseren Kunden grundsätzlich mit Vertrauen und gegenseitigem Respekt begegnen\", schreibt das Kurzers-Team in seinem Facebook-Beitrag. Der Vorfall zwinge das Unternehmen nun allerdings dazu, zusätzliche aktive und passive Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
Archivfoto: O|N/ Bernd Vogt

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