Zeichen gegen Antisemitismus
Zum dritten Jahrestag des Hamas-Angriffs: Gedenken und Protest
Die Jesus Haus Gemeinde Fulda hat am Mittwoch zu einer Kundgebung auf dem Uniplatz eingeladen.
Fotos: Marvin Myketin
07.10.2026 / FULDA -
"Von Fulda bis Gaza - eure Waffen töten - unsere Wut lebt": Dieser und weitere Slogans waren auf selbst gestalteten Schildern während einer Kundgebung auf dem Universitätsplatz in Fulda zu sehen. Unter dem Motto "Solidarität mit Israel - für Frieden im Nahen Osten und gegen jeden Antisemitismus" hatte die Jesus-Haus-Gemeinde Fulda dazu eingeladen, gemeinsam der Opfer des Hamas-Massakers zu gedenken. Aber auch pro-palästinensische Gruppierungen waren vor Ort.
Anlässlich des dritten Jahrestags des Terrorangriffs der Hamas auf Israel wollten die Veranstalter ihre Solidarität mit den Menschen vor Ort sowie mit Juden in Fulda, der Region und weltweit zum Ausdruck bringen. Besucher konnten sich während der Veranstaltung über die Schicksale israelischer Familien vor und nach dem Angriff informieren. Zudem wurden Informationen zu aktuellen antisemitischen Vorfällen in Deutschland und anderen Ländern bereitgestellt.
Neben mehreren Redebeiträgen fand auch eine Schweigeminute statt. Dabei wurde sowohl der Opfer des Hamas-Massakers als auch der zahlreichen Todesopfer im Gazastreifen gedacht. Mit der Gedenkveranstaltung wollten die Organisatoren ein Zeichen gegen Antisemitismus setzen und zugleich für Frieden im Nahen Osten sowie die Sicherheit jüdischen Lebens werben.
Nur wenige Meter von der Gedenkveranstaltung entfernt informierte eine pro-palästinensische Gruppe an einem eigenen Stand über die im Zuge des Konflikts getöteten Menschen auf palästinensischer Seite. (jk) +++