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DM-Höhepunkt gemeistert

Marlon Hosenfeld verpasst Finale nur knapp - Platz 13 für U18-Fahrer

Für die Slalomfahrer des KC Fulda war die Deutsche Meisterschaft im Kanuslalom in Markkleeberg der Höhepunkt der Saison.
Fotos: KC Fulda

06.10.2026 / MARKKLEEBERG/FULDA - Für die Slalomfahrer des KC Fulda war die Deutsche Meisterschaft im Kanuslalom in Markkleeberg der Höhepunkt der Saison. Drei Fuldaer gingen auf der anspruchsvollen Wildwasserstrecke an den Start: Luis Hosenfeld und Hannes Doose in der Leistungsklasse der Herren sowie Marlon Hosenfeld in der Altersklasse U18.



Insgesamt kämpften in Markkleeberg rund 260 Sportler aus 44 Vereinen um die deutschen Meistertitel. Der KC Fulda reiste bereits am Mittwoch an, um sich vor Ort auf die besonderen Bedingungen der Wettkampfstrecke vorzubereiten. Am Freitag wurde es ernst: Mit den Qualifikationsläufen begann die Deutsche Meisterschaft.

Für Luis Hosenfeld und Hannes Doose endete der Wettbewerb allerdings früher als erhofft. Beide hatten in der Qualifikation nicht das nötige Glück und verpassten den Einzug in das Halbfinale. Doose wurde aufgrund einer nicht regelkonformen Schwimmweste disqualifiziert. Besser lief es für den jüngsten Fuldaer Starter. Marlon Hosenfeld konnte sich in der U18 gegen seine Konkurrenz durchsetzen und zog ins Halbfinale ein. Dort zeigte der Nachwuchsfahrer am Samstag erneut eine starke Leistung und lieferte sich ein spannendes Rennen um die begehrten Finalplätze.

Am Ende fehlte Marlon lediglich ein Platz zum Einzug ins Finale. Zwei Torberührungen kosteten ihn insgesamt vier Strafsekunden – und damit genau die entscheidenden Sekunden für den Finaleinzug. So stand für ihn am Ende Platz 13 der Deutschen Meisterschaften zu Buche. Auch wenn die Enttäuschung über das knapp verpasste Finale zunächst groß gewesen sein dürfte, kann Marlon auf seine Leistung stolz sein. Der 13. Platz ist eine starke Platzierung in einem hochklassig besetzten Starterfeld und zugleich eine verdiente Belohnung für ein intensives und arbeitsreiches Trainingsjahr.

Premiere für den Kajak-Cross

Neben dem klassischen Kanuslalom gab es in Markkleeberg in diesem Jahr eine besondere Premiere: Erstmals wurde der Kajak-Cross im Rahmen der Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Die noch junge Disziplin – auch Extrem-Kajak genannt – sorgt für spektakuläre Bilder und jede Menge Action. Vier Athleten starten gleichzeitig von einer Rampe in den Wildwasserkanal und kämpfen anschließend nicht nur gegen die Strecke, sondern auch direkt gegeneinander. Kontakte zwischen den Booten sind erlaubt, Paddel dürfen eingesetzt werden, um Konkurrenten auszubremsen.

Zusätzlich müssen die Fahrer verschiedene Tore passieren und eine Eskimorolle absolvieren. Erst wenn diese Herausforderungen gemeistert sind, geht es über die Ziellinie. Die Rennen dauern meist weniger als eine Minute, verlangen den Sportlern dabei aber ein Höchstmaß an Technik, Reaktionsschnelligkeit, Kondition und taktischem Geschick ab. Für die Zuschauer bietet der Kajak-Cross damit eine besonders spektakuläre Ergänzung zum klassischen Kanuslalom.

Auch das Slalomteam des KC Fulda möchte die neue Disziplin künftig stärker in das Training integrieren. Geplant ist unter anderem der Bau von zwei speziellen Torstangen, mit denen insbesondere die anspruchsvolle Aufwärtstor-Technik trainiert werden soll.

Blick geht bereits Richtung neue Saison

Mit dem Saisonabschluss in Markkleeberg beginnt für die Sportler des KC Fulda bereits die Vorbereitung auf das kommende Wettkampfjahr. Über den Winter stehen wichtige Trainings- und Auswahltermine auf dem Programm. Unter anderem ist die Teilnahme am Kadertest in Bad Kreuznach geplant. Darüber hinaus stehen Trainingslager in Budweis und Hüningen auf dem Programm. Dort wollen die Fuldaer Slalomfahrer die Grundlagen für die neue Saison legen.

Für Marlon Hosenfeld dürfte der 13. Platz in Markkleeberg dabei zusätzlichen Rückenwind geben. Das knappe Halbfinal-Aus hat gezeigt, dass sich die intensive Arbeit auf dem Weg dorthin auszahlt hat. (pm/jk) +++

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