✕

Bewerbung bis 31. Januar 2027 möglich

Bistum Fulda schreibt zum zweiten Mal Nachhaltigkeitspreis aus

Der Fuldaer Dom.
Foto: Bistum Fulda / Burkhard Beintken

05.10.2026 / FULDA - Das Bistum Fulda zeichnet erneut Projekte aus, die sich für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Mit dem zweiten Nachhaltigkeitspreis würdigt die Diözese gemeinnützige Initiativen, die im Gebiet des Bistums Beiträge zum Natur- und Artenschutz oder zum Klimaschutz leisten. Bewerbungen sind bis zum 31. Januar 2027 möglich.



In der Kategorie Natur- und Artenschutz stehen Projekte im Mittelpunkt, die zum Schutz bedrohter Arten, zur Neuanlage von Biotopen oder zum Erhalt und zur Wiederherstellung intakter Ökosysteme beitragen. Dazu gehören beispielsweise praktische Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität, des Bodens und von Gewässern. Auch Projekte, die Wissen vermitteln, für den Schutz der Natur sensibilisieren und unterschiedliche Zielgruppen aktiv einbinden, sind Teil der Ausschreibung.

Die Kategorie Klimaschutz richtet sich an Projekte zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zur Entwicklung klimafreundlicher Energie- und Mobilitätslösungen. Darüber hinaus können auch Vorhaben zur Anpassung an den Klimawandel, zur Klimaneutralität sowie zur Bildungs- und Bewusstseinsarbeit eingereicht werden.

Konkrete Wirkung steht im Mittelpunkt

Bewerben können sich Einzelpersonen und juristische Personen mit Sitz im Gebiet des Bistums Fulda. Dazu zählen unter anderem Vereine, Kirchengemeinden, andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, Schulen und Kindergärten.

Voraussetzung ist, dass die eingereichten Projekte bereits realisiert wurden und einen konkreten Beitrag zum Natur- und Artenschutz oder zum Klimaschutz leisten. Teilnahmeberechtigt sind neu umgesetzte Projekte, die seit der vergangenen Ausschreibung realisiert wurden.

Bei der Bewertung legt die Jury besonderen Wert auf die Wirkung der Projekte. Diese soll in den Bewerbungsunterlagen sowohl quantitativ als auch qualitativ dargestellt werden. Weitere Kriterien sind unter anderem die beteiligten Akteure, die erreichten Zielgruppen, die Dauer des Projekts, seine Gemeinnützigkeit und sein Innovationsgehalt.

In beiden Kategorien sind folgende Preisgelder vorgesehen:

1. Preis: 3.500 Euro
2. Preis: 2.000 Euro
3. Preis: 1.000 Euro

Die Jury kann die Anzahl der vergebenen Preise und ihre Verteilung an die Qualität und Anzahl der eingereichten Bewerbungen anpassen. Auch Sonderpreise sind möglich. Preise können geteilt oder in begründeten Fällen nicht vergeben werden.

Bewerbung online bis zum 31. Januar 2027

Die Bewerbung erfolgt online über das Internet. Einzureichen sind ein ausgefülltes Formular mit Angaben zum Projekt sowie ein anschauliches digitales DIN-A3-Poster im PDF-Format. Das Poster soll für den Ausdruck in DIN A3 optimiert sein und darf eine Dateigröße von fünf Megabyte nicht überschreiten.

Im Bewerbungsformular werden unter anderem Projekttitel, Kontaktdaten, eine Projektskizze mit maximal 300 Zeichen sowie Angaben zu Akteuren, Zielgruppen, Projektlaufzeit und Wirkung abgefragt. Das Musterformular kann vorab als PDF auf der Website des Nachhaltigkeitspreises heruntergeladen werden. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar 2027.

Preisverleihung im Juni 2027

Die Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger ist für den 8. Juni 2027vorgesehen. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung werden die eingereichten Poster ausgestellt. Sie sollen den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren fördern und die ausgezeichneten Projekte einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

Über die Vergabe des Nachhaltigkeitspreises entscheidet eine Jury auf Grundlage festgelegter Kriterien. Die Juryentscheidung ist nicht anfechtbar.

Alle Informationen zur Ausschreibung und das Online-Bewerbungsformular stehen unter nachhaltigkeitspreis.bistum-fulda.de zur Verfügung.

Weitere Infos unter www.bistum-fulda.de (pm/ksk)

Jörg Burkard nahm einen der beiden Hauptpreise des Nachhaltigkeitspreises 2025 im Namen der Ehrenamtlichen des NABU Neuhof entgegen. Die Jury würdigte das Artenschutz- und Renaturierungsengagement der Gruppe.
Foto (Archiv): Bistum Fulda / Carina Jirsch
Blumenwiese in Fulda-Neuenberg. Im Hintergrund das Bonifatiushaus und die Kirche St. Andreas.
Foto (Archiv): Bistum Fulda / Beatrice van Saan-Klein

X