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Kontrollen auch in Fulda

Sozialbetrug im Visier: 18 Festnahmen bei hessenweitem Aktionstag

600 Einsatzkräfte gegen Sozialkriminalität im Einsatz
Symbolfoto: O|N/ Henrik Schmitt

01.10.2026 / REGION - Beim vierten hessenweiten Aktionstag gegen Sozialkriminalität sind rund 600 Einsatzkräfte von Polizei, Zoll, Jobcentern, Steuerfahndung und weiteren Behörden gemeinsam gegen Sozialleistungsmissbrauch und organisierte Kriminalität vorgegangen. Kontrollen fanden unter anderem in Fulda, Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach und Kassel statt.



Die Bilanz: 1.065 kontrollierte Personen, 47 Strafanzeigen, 58 Ordnungswidrigkeiten und 18 Festnahmen. Zudem wurden Vermögenswerte im Wert von rund 1,55 Millionen Euro gesichert, darunter Bargeld, Luxusfahrzeuge und hochwertige Gegenstände.

Innenminister Roman Poseck betonte: "Luxusuhr und Sozialleistung passen nicht zusammen. Organisierter Sozialbetrug ist Betrug an allen, die ehrlich arbeiten und Steuern zahlen." Die Aktionstage sendeten ein "unmissverständliches Signal: Wer den Sozialstaat ausnutzt, muss damit rechnen, entdeckt und zur Rechenschaft gezogen zu werden."

Behörden nehmen Sozialbetrug ins Visier

Kontrolliert wurden unter anderem Gaststätten, Glücksspielbetriebe, Barbershops, Wohnobjekte und weitere gewerblich genutzte Einrichtungen. Im Fokus standen Sozialleistungsmissbrauch, illegale Beschäftigung, Scheinselbstständigkeit, Geldwäsche und organisierte Kriminalität.

Auch HLKA-Präsident Daniel Muth zog eine positive Bilanz: "Wir setzen die Bekämpfung von Sozialkriminalität konsequent fort. Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Missbrauch staatlicher Leistungen aufdecken, kriminelle Strukturen zerschlagen und unrechtmäßig erlangte Vermögenswerte sichern." (js/pm)+++

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