Neuer Vize-Kreisbrandinspektor
Nach 13 Jahren im Amt: Martin Orf macht Platz für die nächste Generation
Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
01.10.2026 / BAD HERSFELD -
Eine Ära geht zu Ende: Mit Martin Orf verlässt ein immer zuverlässiger und erfahrener Feuerwehrmann die erste Reihe der Feuerwehren im Landkreis. Nach insgesamt 13 Jahren scheidet er aus dem Amt des stellvertretenden Kreisbrandinspektors aus. Seinen Nachfolger kennt er dabei bestens. Über drei Jahrzehnte Erfahrung, zahlreiche Aus- und Fortbildungen und viele Erlebnisse rund um die Feuerwehr zeichnen den 47-jährigen Patrick Kniest aus Wildeck-Obersuhl aus. Zum 1. Oktober übernimmt er nun ein weiteres Ehrenamt: der Wildecker wird neuer stellvertretender Kreisbrandinspektor.
"Mit Patrick Kniest haben wir die optimale Besetzung für den stellvertretenden Kreisbrandinspektor gefunden. Mit seinen vielfältigen Erfahrungen rund um die Feuerwehren hier im Landkreis und dem enormen Wissen, was er sich darüber hinaus angeeignet hat, ist er der optimale Nachfolger für diese Position", freut sich Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger.
Große Leidenschaft für die Feuerwehr im Landkreis
Landrat Torsten Warnecke findet zunächst anerkennende Worte für den ausscheidenden Martin Orf: "Er war ein verlässlicher und kompetenter Ansprechpartner. Zudem hat man stets seine Leidenschaft für die Feuerwehr im Landkreis gespürt. Natürlich ist es schade, dass diese Zeit nun endet, dennoch hat er sich den Ruhestand mehr als verdient. Für diesen kann man ihm nur das Beste wünschen."Zu seinem Nachfolger erklärt Warnecke: "Neben den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten rund um die Feuerwehr profitiert er auch von seinem hauptamtlichen Beruf als Leiter der Werksfeuerwehr bei K+S im Werk Werra. Bereits in den vergangenen Jahren war die gemeinsame Arbeit von einem großen Vertrauen geprägt und gemeinsam sind wir uns sicher, diese auch in der neuen Position fortsetzen zu können."
Erfahrener Feuerwehrmann übernimmt neue Verantwortung
Der Wildecker, der bereits zehn Jahre lang in seiner Heimatkommune als Gemeindebrandinspektor agierte, freut sich auf seine neue Aufgabe: "Ich freue mich auf diese neue Herausforderung. Natürlich ist es eine sehr verantwortungsvolle Position. Die Feuerwehren im Landkreis funktionieren allerdings nicht durch Einzelpersonen, sondern durch ihre Gemeinschaft. Und genau das versuche ich auch in meiner neuen Tätigkeit vorzuleben."