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Aus Alt wird Wow

Vom Bürotrakt zum Wohlfühlhotel: Das SleepySleepy-Hotel nach Soft-Opening

Am 1. September öffnete das SleepySleepy-Hotel in der Frankfurter Straße in Fulda seine Türen. O|N durfte sich vor Ort ein Bild vom aktuellen Stand machen.
Fotos: Maurice Schumacher

01.10.2026 / FULDA - Von außen ist das denkmalgeschützte Gebäude noch in seine charakteristischen blauen Fliesen gekleidet, doch von innen ist das ehemalige Verwaltungsgebäude der Filzfabrik kaum wiederzuerkennen! Wo früher triste Büro- und Tagungsräume waren, warten jetzt helle, moderne Zimmer auf neue Gäste. Hier in der Frankfurter Straße in Fulda hat das Team des SleepySleepy-Hotels beste Arbeit geleistet - die bereits seit dem 1. September auch von Übernachtungsbesuchern bewundert werden kann.



Ende März steckte das Team rund um das Betreiber-Trio Thomas Freiwang sowie die beiden Brüder Sebastian und Fabian Hock noch mitten im Umbau (OSTHESSEN|NEWS berichtete damals). Jetzt - ein knappes halbes Jahr später - hat sich hier im imposanten, angenehm ruhigen Areal - mit schönem Fuldaer Ausblick - einiges getan. Davon durfte sich O|N exklusiv ein Bild machen.

Innerhalb der ersten vier Wochen 1.500 Gäste

Bei den insgesamt 90 Doppelzimmern, fünf Einzelzimmern und zwei Familienzimmern - mit insgesamt 205 Betten - geht es dem Hotel darum, für die Besucher ein perfekter Gastgeber zu sein. Das zeigt auch die Kompetenz der Mitarbeiter. "Sie können alle alles - und geben den Gästen das Gefühl, zuhause zu sein", sagte Fabian Hock. Diese heimische Behandlung scheint schon die Runde gemacht zu haben: Bereits nach knapp vier Wochen Betrieb verzeichnete das Hotel 1.500 Gäste. "Am Wochenende sind es vor allem Gäste während eines Städtetrips. Unter der Woche haben wir überwiegend Besucher im Rahmen von Businessausflügen bei uns", erklärte Hotelleiterin Lisa Scheffel während des exklusiven Rundgangs.

Grundsanierung nötig - doch Ergebnis kann sich sehen lassen

Das Ergebnis in den bekannten, modernen SleepySleepy-Farben - weiß, grau und grün - kann sich definitiv sehen lassen. Auch mit Klimaanlagen und praktisch eingerichteten Zimmern erfüllt das Hotel alle Standards. Doch was genau hat sich bei dem Umbau alles verändert? "Nur die Steine an der Fassade sind noch gleich", sagten die Betreiber und machten damit deutlich, wie viel Verbesserungsbedarf am 70 Jahre alten Verwaltungsgebäude bestand. "Wir mussten alles im Inneren erneuern - Grundsanierung mit Wänden, Bädern und Leitungen. Im Erdgeschoss mussten wir eine Erweiterung vornehmen, da der Frühstücksraum für unsere knapp 100 Zimmer sonst zu klein wäre", erklärte Sebastian Hock im Gespräch mit O|N.

Bei dieser Grunderneuerung spielte ein Thema eine ganz besondere Rolle: die Digitalisierung. Egal, ob beim Pre-Check-in, bei der digitalen Gästemappe oder den Zimmertüren, die man neben den bekannten Zimmerkarten auch mit dem Handy öffnen kann - das Team von SleepySleepy setzt dabei auf eine moderne und gleichzeitig einfache Nutzung für die Gäste. Auch Nachhaltigkeit wurde bei dem Bau beachtet - vor allem mit der Solaranlage bei der Energiegewinnung.

"Die lange Arbeit hat sich endlich gelohnt"

"Wie bei jedem Bauprojekt gab es auch hier hin und wieder Herausforderungen und Probleme", beschrieben die beiden Brüder die zweijährige, aktive Bauphase. Doch all das ließ sich mit einigen Umplanungen lösen. Nach mehreren Millionen Euro, die im SleepySleepy-Hotel stecken, fehlen jetzt nur noch die Feinarbeiten. "Einzelne Kabel müssen noch verschwinden und einige Dekorationen fehlen noch", so die Geschäftsführer. In diesem Zuge sagten die Brüder: "Ein besonderer Dank gilt dabei der Familie Rützel, die als Investoren das Projekt finanziell ermöglicht und zudem den gesamten Bau tatkräftig koordiniert hat. Wir danken für die enge und gute Zusammenarbeit." Nach den letzten Feinheiten sei das Hotel auch bereit für eine große, feierliche Eröffnung. Damit sei aber nicht vor dem Frühjahr zu rechnen.

Mit Rückblick auf das Soft-Opening am 1. September sagten die beiden Betriebsleiter: "Es war ein ganz besonderer Moment. Die lange Arbeit hat sich endlich gelohnt und jetzt sind wir mit dem Ergebnis rundum zufrieden." Bis dann bald alles den Wünschen der Hock-Brüder entspricht, steigt die Vorfreude weiter.

Für die kommenden Monate hat das Team bereits weitere Pläne: Eine begrünte Terrasse mit Barbetrieb soll das Areal zusätzlich beleben und den Gästen einen attraktiven Außenbereich bieten. Gleichzeitig bleibt der Anspruch klar definiert - "als Familienunternehmen wollen wir nachhaltig wachsen und nicht zu viel auf einmal machen", betonten die Betreiber. Mit diesem Blick nach vorn und einem Haus, das sich bereits jetzt an großer Nachfrage erfreut, geht das SleepySleepy‑Hotel selbstbewusst in die nächste Phase. (Mia Schmitt) +++

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