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Wissen schafft Verständnis

Infotag über Demenz: Aufklärung, Austausch und wertvolle Unterstützung

Demenz verstehen und Angehörige unterstützen: Dies und vieles mehr stand am Freitag beim jährlichen Infotag über Demenz im Mittelpunkt.
Fotos: Leonie Wolf

25.09.2026 / FULDA - Demenz verstehen und Angehörige unterstützen: Dies und vieles mehr stand am Freitag beim jährlichen Infotag über Demenz im Mittelpunkt. In den Räumlichkeiten des Fuldaer Herz-Jesu-Krankenhauses erwartete die Besucher ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Workshops und Informationsangeboten.



Im Fokus standen unter anderem medizinische Aspekte der Erkrankung, der Umgang mit demenziell erkrankten Menschen aus Sicht der Polizei sowie Möglichkeiten eines demenzgerechten Wohnens. Darüber hinaus präsentierten zahlreiche Aussteller ihre Angebote und standen für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

Demenzforum als etabliertes Netzwerk

Bereits zum zweiten Mal fand der Info-Tag des Demenzforums im Herz-Jesu-Krankenhaus (HJKH) in Fulda statt. Hinter der Veranstaltung steht ein breites Netzwerk aus Einrichtungen und Organisationen, darunter Mediana, Antonius Netzwerk Mensch, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sowie weitere soziale Träger. Ziel ist es, Betroffene, Angehörige und Interessierte umfassend über das Thema Demenz zu informieren und bestehende Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Wie Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt (CDU) erläuterte, ist das Demenzforum seit nahezu zehn Jahren eine feste Größe im Landkreis Fulda. Lediglich während der Corona-Pandemie mussten die Angebote zeitweise pausieren. "Mit dem Herz-Jesu-Krankenhaus sind wir zudem zentral in Fulda gelegen", sagte Schmitt mit Blick auf den Veranstaltungsort.

Verständnis schaffen und Hilfsangebote sichtbar machen

Bei der Eröffnung betonte der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Hering die Bedeutung von Aufklärung und Vernetzung. Auch wenn das Thema für viele Menschen zunächst belastend erscheine, sei der Austausch besonders wichtig. "Geteilte Freude ist doppelte Freude, geteiltes Leid ist halbes Leid", sagte Hering.

Wer sich bislang nicht mit Demenz beschäftigt hat, könne den Wert vieler Hilfsangebote und Informationsstände oftmals nur schwer einschätzen. Umso wichtiger sei es, Verständnis für die Erkrankung zu schaffen und die vorhandenen Unterstützungsangebote bekannter zu machen. Dabei griff Hering auf ein bekanntes Zitat des Dichters Johann Wolfgang von Goethe zurück: "Man sieht nur, was man weiß." Dies verdeutlicht, wie wichtig Wissen und Aufklärung im Umgang mit Demenz sind. Ebenfalls vor Ort war Fuldas Bürgermeister Dag Wehner (CDU). (jk) +++

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