"Steine im CDU-Büro sind erst der Anfang"

Anschlag auf CDU-Kreisgeschäftsstelle: Linksextremisten bekennen sich zur Tat

Anschlag auf die CDU-Kreisgeschäftsstelle in Offenbach
Fotos: Börn Simon/ Facebook

24.09.2026 / OFFENBACH - Es ist eine feige Tat, die am Wochenende in Offenbach passiert ist: Bislang unbekannte Täter haben die Kreisgeschäftsstelle und das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Björn Simon mit Steinen angegriffen. Dabei wurden sechs Glasscheiben zerstört. Der Schaden: 6.000 Euro - verletzt wurde zum Glück niemand.


Wie FOCUS-Online nun berichtet, soll die Tat am Montagmorgen gegen 0:40 Uhr von "mehreren dunkel gekleideten Personen" verübt worden sein. Auf dem Internetportal "Indymedia", das von Linken und Linksextremisten genutzt wird, ist nun ein Statement veröffentlicht worden. Darin heißt es: "In der Wahlnacht des 20. Septembers haben wir die CDU-Filiale am Bieberer Berg in Offenbach entglast. Die CDU steht – hier wie überall – für den Angriff auf die Arbeiterklasse."

Und hier werden auch weitere Taten angekündigt: "Ein paar Steine im CDU-Büro sind erst der Anfang." Weiter schreiben die mutmaßlichen Täter: "Unser Widerstand und unsere Politik müssen zwangsläufig auf der Strasse und im Betrieb stattfinden." Unterzeichnet ist das Schreiben von "Einige Militante Arbeiterinnen und Arbeiter". Das hessische Innenministerium bestätigte gegenüber FOCUS-Online, dass auch ihnen ein "ein mutmaßliches Bekennerschreiben" vorliegt, das nun Teil der Ermittlungen sei. Der Staatsschutz ermittelt.

Der Bundestagsabgeordnete Björn Simon, der auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, verurteilt den Angriff auf Facebook scharf. Dort schreibt er: "Politische Auseinandersetzungen gehören zur Demokratie, Gewalt und Sachbeschädigung nicht."

Und der Abgeordnete macht deutlich: "Wer versucht, politische Arbeit mit solchen Mitteln einzuschüchtern, überschreitet eine klare Grenze. Wir lassen uns davon nicht einschüchtern. Unsere Arbeit für die Menschen vor Ort in Offenbach geht weiter."
(mp) +++

Linksextremisten haben sich zur Tat bekannt



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