POLIZEIREPORT

Schrauben und Nägel lagen auf Fahrbahn - Kaubonbonbeschuss

Polizeiberichte aus dem Main-Kinzig-Kreis.
Symbolbild: O|N

23.09.2026 / KREIS MKK - Schrauben und Nägel lagen auf Fahrbahn: Ermittlungen eingeleitet



HANAU. Ein aufmerksamer Zeuge fand am Dienstagnachmittag, gegen 14.15 Uhr, mehrere Schrauben und Nägel auf den Fahrbahnen in der Tilsiter Straße, der Kantstraße sowie der Königsberger Straße in Kesselstadt und informierte daher die Polizei. Die Schrauben und Nägel befanden sich auf der Straße, sodass eine Beschädigung passierender Fahrzeuge möglich gewesen wäre. Hinweise, dass es tatsächlich zu Sachschäden gekommen ist, gibt es bislang nicht. Die Werkzeugteile dürften ab Montagmittag, gegen 12.30 Uhr, auf der Straße gelegen haben. Wie sie dort hingelangten und ob sie möglicherweise mit Absicht dort abgelegt worden sind, ist Bestandteil der eingeleiteten Ermittlungen. Hinweise bitte an die Wache des Polizeireviers in Hanau unter der Rufnummer 06181 100-120.

Ermittlungen nach "Kaubonbonbeschuss" aufgenommen

HANAU. Ein Mitteiler informierte am Dienstagabend die Polizei in Hanau über einen Unbekannten, welcher in der Sandgasse mit einem waffenähnlichen Gegenstand aus einem fahrenden, schwarzen Hyundai auf andere Autos schießen würde. Das Auftreffen des vermeintlichen Geschosses wurde lediglich als "Klacken" wahrgenommen. Die eingesetzten Beamten konnten an einem getroffenen Wagen einen Lackschaden in Höhe von etwa 150 Euro feststellen. Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 19-jährigen Hyundai-Fahrer. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand soll dieser vermutlich mit einem harten Kaubonbon vorbeifahrende Fahrzeuge beschädigt haben. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung ermittelt. Zeugen, welche weitere Angaben zum Sachverhalt machen können, setzen sich bitte telefonisch unter der Rufnummer 06181 100-120 mit den Ermittlern in Verbindung. Bereits vor 10 Tagen war es in der Antoniterstraße zu einem ähnlichen Vorfall gekommen (wir berichteten), weswegen die Kripo einen möglichen Zusammenhang prüft.

Zeugensuche nach Einbruch in Wohnung

Einen Schaden von mehreren hundert Euro richtete ein Unbekannter bei seinem Einbruch in eine Wohnung in der John-F.-Kennedy-Straße (10er-Hausnummern) an - Beute machte er mutmaßlich jedoch nicht. Das Vorgehen des Eindringlings wurde am Dienstag, gegen 15 Uhr, entdeckt. Um Hinweise zu dem Unbekannten zu bekommen und um den Tatzeitraum weiter eingrenzen zu können, suchen die Ermittler des Einbruchskommissariats aus Hanau nun nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Rufnummer 06181 100-123 entgegengenommen.

Rucksack entrissen und Bargeld entnommen: Polizei sucht nach Zeugen

HANAU. Etwa 150 Euro Bargeld entwendete ein Unbekannter am Dienstagnachmittag, nachdem dieser einen Rucksack vom Rücken einer Radfahrerin gerissen hatte. Nach den derzeitigen Ermittlungen war die 55-Jährige gegen 15.15 Uhr mit ihrem Bike auf der Philippsruher Allee unterwegs, als der Dieb zur Tat schritt. Durch das Entreißen stürzte die Dame und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu. Mit seiner Beute flüchtete der Täter, der derzeit nicht näher beschrieben werden kann, in unbekannte Richtung. Der Rucksack konnte ohne das fehlende Bargeld aber mit dem restlichen Inhalt kurze Zeit später aufgefunden werden. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts eines Raubdelikts und sucht nach Zeugen. Die Kripo aus Hanau nimmt Hinweise unter der 06181 100-123 entgegen.

Verdacht der exhibitionistischen Handlungen: Mann saß mit heruntergelassener Hose auf Parkbank

FREIGERICHT. Zwischen 50 und 60 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von korpulenter Statur, schulterlange sowie braune Haare zu einem Zopf gebunden, bekleidet mit einem dunklen Oberteil sowie einer Bluejeans: So liest sich die Personenbeschreibung eines Mannes, der am 14. September, gegen 7.40 Uhr, mit heruntergelassener Hose auf einer Parkbank, an einem Radweg in der Straße "Am Neuseser Weinberg" gesessen haben soll. Die Polizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts der exhibitionistischen Handlungen und sucht nach weiteren Zeugen. Diese nehmen bitte unter der Rufnummer 06181 100-123 mit den Ermittlern aus Hanau Kontakt auf.

Betrüger holten erst EC-Karte und hoben dann Geld ab: Hinweise erbeten!

GRÜNDAU. Betrüger, die sich am Dienstag am Telefon als Bankmitarbeiter ausgegeben hatten, erbeuteten die Geldkarte eines Rentners und hoben anschließend mehrere hundert Euro von dessen Bankkonto ab. Eine mutmaßliche Bankmitarbeiterin meldete sich am Dienstag bei einem Senior in Rothenbergen und erklärte ihm, dass eine weitere Mitarbeiterin zu ihm nach Hause käme, um seine zu untersuchende Geldkarte abzuholen. Als einige Zeit später eine Frau an der Haustür des älteren Gründauers klingelte, forderte die Betrügerin die Geldkarte sowie den dazugehörigen Pin. Nachdem der Senior beides an die Betrügerin ausgehändigt hatte, begab sich diese über die Lessingstraße direkt zum nächsten Geldautomaten. Dort hob sie gegen 16.50 Uhr mehrere hundert Euro vom Bankkonto des Rentners ab.

Die Beamten der Kripo in Hanau suchen nun Zeugen, welche sachdienliche Hinweise auf die Abholerin geben können und bitten diese, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Polizei weist auf Wildunfallgefahren hin: Mehrere Unfälle in den letzten 24 Stunden


Nach mehreren Wildunfällen in den letzten 24 Stunden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen, bei denen es glücklicherweise bei Blechschäden blieb, will die Polizei auf die erhöhten Wildunfallgefahren hinweisen.

Die Unfälle ereigneten sich zu folgenden Zeiten an diesen Örtlichkeiten:

- Steinau an der Straße, Dienstagabend, gegen 23.15 Uhr, Landesstraße 3179, 500 Euro Sachschaden, Reh verendet
- Wächtersbach, Dienstagmorgen, gegen 3.40 Uhr, Brachttalstraße, 2.000 Euro Sachschaden, Waschbär verletzt, Jagdpächter informiert

Bekannte Streckenabschnitte, an denen häufig Wildwechsel stattfindet, sind in der Regel mit Geschwindigkeitsbegrenzungen oder mit dem Verkehrszeichen "Wildwechsel" ausgeschildert. Die Polizei führt in diesen Bereichen auch immer wieder Verkehrskontrollen sowie Geschwindigkeitsmessungen durch, da sich Verkehrsteilnehmende oftmals nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten. In der wöchentlich vom Polizeipräsidium Südosthessen veröffentlichten Blitzermeldung werden Gefahrenstrecken entsprechend erwähnt. Die Polizei empfiehlt auf den gekennzeichneten Wildwechselstrecken besonders achtsam und langsam zu fahren; schließlich reagieren Tiere nicht wie Verkehrsteilnehmer.

Verhalten im Zusammenhang mit Wildwechsel

Wenn Wildtiere sich im Bereich der Fahrbahn aufhalten oder die Straße plötzlich queren, sollte man auf jeden Fall abbremsen, hupen und das Licht am Fahrzeug abblenden; sofern dies möglich ist. Ist ein Zusammenstoß unvermeidbar, sollte das Lenkrad festgehalten und möglichst die Fahrspur gehalten werden. In der Regel sind die Gefahren für den Verkehrsteilnehmer selbst und den Gegenverkehr bei Ausweichmanövern höher als der Zusammenstoß selbst.

Sollte es dennoch zum Unfall gekommen sein, sichern sie die Unfallstelle ab und verständigen sie umgehend die Polizei. Bei einem Unfall informiert die eingesetzte Polizeistreife grundsätzlich den zuständigen Jagdpächter, der sich dann um das verletzte oder gar verendete Wild kümmert oder die nähere Umgebung absucht, sollte das Tier nach der Kollision davongerannt sein. +++

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