Politische Anfrage

DRK sucht Fläche für neue Rettungswache - Gespräche in frühem Stadium

Noch ist vieles vage und doch beschäftigt ein möglicher Neubau der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Rotenburg an der Fulda (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) die politischen Gremien.
Fotos: Philipp Apel

23.09.2026 / ROTENBURG/F. - Noch ist vieles vage und doch beschäftigt ein möglicher Neubau der Rettungswache des Deutschen Roten Kreuzes in Rotenburg an der Fulda (Landkreis Hersfeld-Rotenburg) die politischen Gremien. Eine entsprechende Anfrage der Wählergemeinschaft Unabhängige Bürger Rotenburgs (UBR) hatte Bürgermeister Marcus Weber (parteilos) jüngst in der Stadtverordnetenversammlung beantwortet.



Demnach suche das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in der Umgebung von Rotenburg nach einem neuen Standort für die Rettungswache. Mehr Angaben konnte Weber mit Hinblick auf vertrauliche Hintergrundgespräche nicht machen, bestätigte aber, dass er und die Verwaltung die Suche unterstützen.

Auch das DRK selbst hält sich bedeckt. "Die Planungen befinden sich in einem sehr frühen Stadium. Der aktuelle Standort ist nicht zukunftsträchtig", sagte der DRK-Rettungsdienstleiter Björn Wettlaufer auf Nachfrage von OSTHESSEN|NEWS. Zur Unterstellung von Einsatzfahrzeugen musste sogar ein Zelt aufgestellt werden. Eine Erweiterung ist an dem jetzigen Standort wohl ebenso nicht machbar. Auch Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger betonte, dass es derzeit nichts Konkretes gebe und die zuständigen Stellen von möglichen Entscheidungen "weit entfernt" seien.

Um einen Standort für eine Rettungswache festlegen zu können, sind vielfältige Faktoren wichtig. Etwa die Erreichbarkeit, die Einhaltung der gesetzlichen Rettungsfristen, der Platzbedarf, die Erweiterungsmöglichkeiten und nicht zuletzt die Finanzierung angesichts der Auswirkungen der im Sommer 2026 beschlossenen Gesundheitsreform. (Hans-Hubertus Braune) +++

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