Neue Rampe stärkt Inklusion

Arche Noah setzt ein deutliches Zeichen für barrierefreien Kita‑Alltag

Bauunternehmer Klaus Fink, Bürgermeister Dietmar Krist, Verwaltungsratsmitglied Hans-Jürgen Fröhlich und die Kindergartenleiterin Bianca Winter freuen sich über den neuen ebenerdigen Zugang.
Foto: privat

22.09.2026 / ANTRIFTTAL - Mehr Sicherheit, mehr Selbstständigkeit, mehr Teilhabe: Diese Ziele stehen im Mittelpunkt der neuen Rampe am Eingang der Kindertagesstätte Arche Noah, die vor Kurzem offiziell eingeweiht wurde. Die Modernisierung ist ein wichtiger Schritt für die Einrichtung – und ein Herzensprojekt des Trägers.



Hans‑Jürgen Fröhlich, Verwaltungsratsmitglied der Katholischen Kirchengemeinde Heilige Drei Könige am Vogelsberg, betont die Bedeutung der Maßnahme: "Bei unserem neuesten Projekt lag uns eines besonders am Herzen: Barrierefreiheit, Sicherheit und Langlebigkeit für die Kleinsten in unserer Gemeinschaft." Als Verantwortlicher hatte er die Umsetzung im Namen der Kirchengemeinde in Auftrag gegeben und begleitet.

Die Gesamtkosten für das Bauprojekt belaufen sich auf rund 35.000 Euro. Finanziert wurde das Vorhaben zu 50 Prozent über das Landesprogramm Kinderbetreuung. Die verbleibende Summe teilen sich die Kirchengemeinde und die politische Gemeinde Antrifttal zu gleichen Teilen. "Der Zugang zum Erdgeschoss der Kindertagesstätte ist nun komplett ebenerdig. Das ermöglicht uns, künftig auch Kinder mit Gehbehinderungen optimal zu betreuen", freut sich Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist.

Die neue Rampe ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu mehr Inklusion. Egal ob mit dem Rollstuhl, dem Buggy, dem Laufrad oder auf eigenen kleinen Beinen – ab sofort können alle Mädchen und Jungen ihren Weg in die Kita sicher und eigenständig meistern. Und auch ganz praktische Abläufe profitieren von dem Umbau: So erleichtert der barrierefreie Zugang künftig auch die tägliche Anlieferung des Mittagessens. (mis/pm) +++

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