Zwischen Beruf, Familie und Glaube
Theologischer Fernkurs feiert Abschluss: Engagement gewürdigt
Fotos: Bistum Fulda
21.09.2026 / FULDA -
Der Theologische Fernkurs zeigt, dass ein Studium der Theologie auch neben Beruf und Familie möglich ist: flexibel, in verschiedenen Kursstufen und jederzeit startbar. Am vergangenen Samstag wurden die aktuellen Absolventinnen und Absolventen im Rahmen eines Festakts feierlich geehrt und für ihren erfolgreichen Abschluss gewürdigt.
Am Samstag begann der neue zweijährige Studienzyklus der Studienbegleitung im Fernkurs durch das Bistum Fulda und in einem Festakt im Bonifatiushaus wurden die Absolventen der vergangenen zwei Jahre geehrt. Der Verantwortliche des Bistums für den Fernkurs, Dr. Marco Bonacker, Abteilungsleiter für Bildung und Kultur, betonte: "Wir wollen als Bistum deutlich machen, dass Ihr erfolgreiches Studium eine großartige Leistung ist. Sie haben sich oft neben Familie und Beruf intensiv mit theologischen Fragen beschäftigt und nun den Kurs erfolgreich abgeschlossen. Kirchliches Leben ohne theologische Orientierung ist nicht zukunftsfähig." Und so stehen die Absolventen nun gut ausgebildet für diese Zukunft und sind theologisch sprachfähig in Ehrenamt und eigenem Glaubensleben.
Weihbischof Diez betont Wichtigkeit theologischer Auseinandersetzung für die Kirche
In einem wertschätzenden Grußwort überbrachte Weihbischof Karlheinz Diez die Glückwünsche der Bistumsleitung und betonte die Wichtigkeit theologischer Auseinandersetzung für die Kirche. Als Professor für Dogmatik konnte Weihbischof Diez besonders authentisch von seiner eigenen Begeisterung für Theologie berichten und deutlich machen, dass Theologie und Spiritualität eng miteinander verbunden sind.In einer Keynote berichtete Dr. Florian Böth vom neuen pastoralen Ansatz "Zwischenraum", der besonders junge Erwachsene in den Blick nimmt, die bisher zu häufig durch das Raster kirchlicher Angebote fallen. Dabei konnte er verdeutlichen, dass die bedarfsorientierte, flexible Umsetzung ein Lernraum für die ganze Kirche sein kann, in dem eine neue Willkommenskultur etabliert werden könne.