O|N mit erstem Einblick in bessere Akustik
Hören heißt dazugehören: "Trabert - Meine Hörwelt" schafft Hörakustik-Institut
Fotos: Carina Jirsch
19.09.2026 / FULDA -
Mit Andreas Trabert und seiner Ehefrau Annette befindet sich das Unternehmen bereits in der zweiten Generation - Sohn Philipp leitet den Standort in Würzburg und Tochter Viktoria Trabert-Thönig ist Standortleiterin von Fulda. Bei beiden ist außerdem Nachwuchs unterwegs. Mit den nächsten Generationen in den Startlöchern steht dem größten Projekt der Firmengeschichte somit nichts im Weg. Der gegenüberliegende Laden soll in den kommenden Jahren in das neue Institut integriert werden. Bei einer Pressekonferenz am Freitagvormittag erhielt OSTHESSEN|NEWS einen ersten Einblick in das zweistöckige - insgesamt 500 Quadratmeter große - kommende Institut.
Eröffnung Ende des Jahres 2026
"Den Rohbau haben wir abgeschlossen, die Installation ist bis zu 70 Prozent erledigt", fasste Inhaber Andreas Trabert in einer Präsentation zusammen. Dabei war die größte Herausforderung, ebenerdig zu bauen und ohne Stufe in den Laden zu kommen. "Jetzt sind wir im Bereich des Innenausbaus und werden bis Ende des Jahres fertig werden." Wann genau die Eröffnung geplant ist, ist derzeit aber noch unklar. Mit der "Trabert-Hörweltmethode" und der "Trabert-Servicewelt" zu zufriedenen Kunden
Fest steht aber die Arbeitsweise und Philosophie des Unternehmens. So trifft die "Trabert-Hörweltmethode" auf die "Trabert-Servicewelt". Für die Kunden bedeutet das: Die Reise bei "Trabert - Meine Hörwelt" beginnt mit einer Analyse. Darauf folgen die Zielsetzung, die gemeinsame Planung, die Anpassung und schließlich die Erfolge. Der Familie Trabert ist dabei der enge Kundenkontakt besonders wichtig - deshalb eine lebenslange Betreuung und perfekte Vernetzung. So erklärte Trabert gegenüber O|N: "Die Chancen hier sind extrem vielseitig, weil wir jetzt auf größerer Fläche das gesamte Konzept der Trabert-Hörweltmethode und der Traber-Servicewelt ausleben können." Dabei spielt vor allem die Kundenlounge im Eingangsbereich eine entscheidende Rolle. "Für mich wird die Kundenlounge das Besondere sein, wo unsere Kunden die Möglichkeit haben, sich auszutauschen - jeder hat andere Erfahrungsberichte. Jeder erzählt von Zuhause, wie die Versorgung die Lebensqualität erweitert hat. Beim einen ist es die Konnektivität zum Fernseher, beim nächsten ist es die Konnektivität zum Smartphone. Da kommen alle zusammen und können sich bei einem Glas Wein austauschen", sagte Viktoria Trabert-Thönig.
"Familien können jetzt wieder alltägliche Dinge erleben"
Auch Jahre später bleibt die enge Verbindung zu den einzelnen Kunden bestehen. So erzählte Andreas Trabert am O|N-Mikrofon über einige Geschichten in der Akustik: "Es ist immer schön, 30-jährige Kunden zu treffen, die ich schon als Baby versorgt habe. Das sind heute erwachsene Menschen, die zu mir sagen: 'Herr Trabert, mit Ihnen konnte ich heute ein Leben gestalten, was ganz normal ist und ohne Hörgeräte nicht möglich gewesen wäre.' In Rom habe ich einen Mann kennengelernt, der nichts verstanden hat. Er ist mit seiner Frau gerne gereist und das sollte die letzte Reise werden." Dann ging sein nächster Trip aber zu "Trabert - Meine Hörwelt" und er bekam passende Hörgeräte. "Wir haben den Mann dann versorgt und jetzt reisen sie weiterhin", sagte er voller Stolz und Leidenschaft für seinen Beruf. Bei Gesprächen mit der Familie wird schnell deutlich, dass Hörprobleme kein Tabuthema sein sollten. "Einsamkeit entsteht durch Gehörlosigkeit, deshalb setzen wir uns mit allen Möglichkeiten ein, um allen ein normales Leben schenken zu können - mit der neusten Technik auf jedes Individuum und seine Bedürfnisse angepasst." Dabei ist den Hörakustikern wichtig, Menschen zu unterstützen: "Familien können jetzt wieder alltägliche Dinge erleben - sich unterhalten und gemeinsam fernsehen."
Wenn sich Ende des Jahres die Türen des neuen Instituts öffnen, wird Fulda nicht nur ein modernes Hörakustik‑Zentrum gewinnen. Es entsteht ein Raum, in dem Technik, Vertrauen und Lebensgeschichten zusammenfinden - und in dem aus einem "Ich höre nichts mehr" wieder ein "Ich bin mittendrin" werden kann. (Mia Schmitt) +++