Kommunalpolitik in Hessen
Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld an Verbandsspitze
Foto: Hessischer Städtetag
18.09.2026 / REGION - Der Hessische Städtetag hat den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Wingenfeld tritt damit die Nachfolge des Wiesbadener Oberbürgermeisters Gert-Uwe Mende (SPD) an, der dieses Amt seit März 2024 ausübte. "Ich fühle mich geehrt, dass mir der Kommunale Spitzenverband erneut sein Vertrauen ausgesprochen hat", erklärt der frisch gewählte Städtetagspräsident.
Schon zuvor habe er seit September 2015 durch seine Mitgliedschaft im Präsidium des Hessischen Städtetages und als Präsident von 2021 bis 2023 die Interessen Fuldas noch besser auf übergeordneter politischer Ebene einbringen können. "Der Verband ist ein sehr effektives Instrument, die Anliegen der hessischen Kommunen gemeinsam gegenüber dem Land zu vertreten. Ich freue mich darauf, die Interessen der Mitgliedstädte wahrzunehmen", betont Wingenfeld. "Nach wie vor streiten wir für eine auskömmliche Finanzierung unserer Ausgaben, für eine ernst zu nehmende Aufgabenkritik, für Entbürokratisierung und für ein planvolles Vorgehen unter rechtzeitiger Beteiligung der Städte, wenn es um Sicherheitsfragen, Aufgaben der Daseinsvorsorge wie Krankenhäuser oder Soziales geht."
Insbesondere bei dem für Kommunen elementaren Thema der Finanzen spiele der Hessische Städtetag eine gewichtige Rolle. "Durch gemeinsame Beratungen kann die Interessenlage der Kommunen bereits im Vorfeld der Gesetzgebung und bei der Einführung wirksam eingebracht werden", führt Dr. Wingenfeld weiter aus. "Durch die gemeinsame Abstimmung von großen Städten wie Frankfurt am Main über Fulda bis zu einem der kleinsten Mitglieder wie Gersfeld (Rhön) sind unsere Beschlüsse darüber hinaus parteiübergreifend Positionen, denen das Land noch viel stärker Gehör schenken sollte."
Symbolfoto: O|N/Carina Jirsch
Symbolfoto: O|N/Hendrik Urbin