Erster Fall im MKK
Neues Shamonda-Virus schädigt Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen und Alpakas
Symbolbild: Pixabay
15.09.2026 / REGION -
Erstmals wurde im Main-Kinzig-Kreis das Shamonda-Virus in einem rinderhaltenden Betrieb nachgewiesen. Das Virus wurde laut Mitteilung des Amtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Main-Kinzig-Kreises zunächst im Sommer in Mitteleuropa zum ersten Mal nachgewiesen, Anfang August dann in Deutschland.
Nach bisherigem Kenntnisstand stellt das Shamonda-Virus, das zu den Viren der Simbu-Serogruppe gehört, kein relevantes Infektionsrisiko für den Menschen dar. Bisher weiß man von Infektionen bei Rindern, Pferden, Schafen, Ziegen und Alpakas. Die Symptome fallen bei den betroffenen Tieren sehr unterschiedlich aus und reichen von klinisch nicht sichtbar bis hin zu Fieber, Milchleistungsrückgang und Durchfall sowie neurologischen Störungen und Fehlgeburten beziehungsweise schweren fetalen Schädigungen. Vorerst stehen noch keine Impfstoffe zur Verfügung.
Symbolbild: Pixabay