Johanniter-Unfall Hilfe Unterstützt
Erfahrene Organisation: Hessens Luftrettung bleibt verlässlich und professionell
Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
12.09.2026 / WIESBADEN -
Die Intensiv-Luftrettung in Hessen wird auch künftig durch eine der erfahrenen deutschen Hilfsorganisationen sichergestellt. Nach Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens hat das Hessische Landesamt für Gesundheit und Pflege (HLfGP) der Johanniter-Unfall-Hilfe erneut den Zuschlag für den Betrieb der beiden hessischen Intensivtransporthubschrauber erteilt. Damit setzt das Land auch im Rahmen der Resilienzwoche der Hessischen Landesregierung ein Zeichen für verlässliche und krisenfeste Strukturen im Rettungswesen.
Die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz, gesamtverantwortlich für die Luftrettung in Hessen, betont die besondere Bedeutung: "Verlässlichkeit und Professionalität sind die zentralen Säulen des integrierten Hilfeleistungssystems. Gerade mit Blick auf die Resilienz unseres Landes zeigt sich sehr deutlich, wie wichtig jederzeit einsatzbereite Strukturen im Gesundheits- und Rettungswesen sind. Unsere leistungsfähige Luftrettung trägt dazu bei, dass Hessen auch in besonderen Lagen vollumfänglich einsatzfähig bleibt."
"Die Intensivtransporthubschrauber nehmen eine wichtige Stellung in der Luftrettung Hessens ein. Sie ermöglichen es, schwer und kritisch erkrankte Menschen auch über größere Entfernungen schnell und sicher in die für sie geeignete Klinik zu bringen, wo sie bestmöglich versorgt werden können. Entscheidend ist, dass die Patientinnen und Patienten schnell und sicher dorthin gelangen, wo sie die medizinische Versorgung erhalten, die sie benötigen", sagte HLfGP-Präsidentin Regine Bresler. "Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem Abschluss des Vergabeverfahrens und der Neubeauftragung der Johanniter-Unfall-Hilfe weiterhin hervorragende Voraussetzungen für eine zuverlässige und professionelle Notfallversorgung haben werden."
Patiententransporte unter Einsatz modernster medizinischer Ausstattung
Mit der Neuausschreibung erfüllt das Land seine vergaberechtlichen Verpflichtungen und stellt zugleich sicher, dass Bürgerinnen und Bürger weiterhin auf eine leistungsfähige, medizinisch hochwertige Patientenversorgung am Tag und in der Nacht vertrauen können. Der neue Leistungszeitraum beginnt ab dem 01. Juli 2027 und knüpft damit nahtlos an die bisherige Leistungserbringung an. Er endet spätestens zum 30. Juni 2036. Zu den Schwerpunkten der Leistungen zählen insbesondere anspruchsvolle Patiententransporte zwischen Krankenhäusern unter Einsatz modernster medizintechnischer Ausstattung und hochqualifizierten Personals. Dies ist etwa erforderlich, wenn eine spezialisierte Behandlung in einer anderen Klinik benötigt wird - beispielsweise in der Herzchirurgie oder in der Intensivmedizin.Oliver Meermann, Vorsitzender der Geschäftsführung Johanniter Luftrettung und Bundesvorstandsmitglied Johanniter-Unfall-Hilfe, sagt dazu: "Die erneute Verlängerung unserer Beauftragung ist eine Bestätigung für die herausragende Arbeit unserer Crews. Unser Intensivtransporthubschrauber-System ist in dieser Form deutschlandweit einzigartig. Seit mehr als zwei Jahrzehnten sind wir verlässlicher Partner des Landes Hessen - wir freuen uns, diese Zusammenarbeit weiterzuführen."
Die Luftrettung ist Teil der rettungsdienstlichen Daseinsvorsorge des Landes. Sie wird immer dann eingesetzt, wenn der Transport per Hubschrauber medizinisch geboten und gegenüber einem bodengebundenen Transport besonders vorteilhaft ist. Die Einsatzentscheidung treffen die zuständigen Leitstellen nach medizinischen und organisatorischen Kriterien. (pg/pm) +++
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