Zusammenarbeit vereinbart
Millionenprogramme im Blick: Reul informiert über Förderchancen für Gemeinde
Foto: Gemeinde
11.09.2026 / LINSENGERICHT -
Der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Reul besuchte den neuen Bürgermeister der Gemeinde Linsengericht, Markus Betz (CDU), zu einem Antrittsbesuch. Beide vereinbarten im Gespräch eine enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde und ihrer rund 9.700 Einwohner. Reul wünschte Bürgermeister Betz für seine neue Aufgabe viel Schaffenskraft, Erfolg und eine glückliche Hand. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf, Linsengericht auch weiterhin auf Landesebene zu unterstützen", erklärte Reul.
Im Mittelpunkt des ausführlichen Gesprächs standen aktuelle Projekte und Herausforderungen der Gemeinde, die künftige Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Landespolitik sowie konkrete Fördermöglichkeiten des Landes Hessen. Dabei ging es unter anderem um Programme zur Unterstützung kommunaler Investitionen, zur Entwicklung des ländlichen Raums und zur Modernisierung der Infrastruktur.
Rekordniveau beim Kommunalen Finanzausgleich
Reul stellte insbesondere die kommunalfreundliche Politik der CDU-geführten Landesregierung heraus. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass die Städte und Gemeinden finanziell handlungsfähig bleiben. Das Land steht zu seiner Verantwortung gegenüber den Kommunen", so Reul. Ein wichtiger Baustein sei der Kommunale Finanzausgleich (KFA). Dieser erreicht 2026 mit 7,405 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau und soll 2027 auf 7,532 Milliarden Euro weiter anwachsen. Gegenüber 2025 bedeutet dies einen Zuwachs von rund 274 Millionen Euro. Millionen für kommunale Investitionen
Darüber hinaus verwies Reul auf weitere Fördermöglichkeiten. So stehen den hessischen Kommunen 2026 über den Hessischen Investitionsfonds rund 459 Millionen Euro an Darlehensmitteln für kommunale Investitionsvorhaben zur Verfügung. Hinzu kommen aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes rund 4,7 Milliarden Euro, die über das Land für Investitionen der hessischen Kommunen bereitgestellt werden.Dorfentwicklung eröffnet Perspektiven
Auch die Dorfentwicklung kann für Linsengericht interessant sein. Das Programm unterstützt unter anderem Ortskerne, öffentliche Daseinsvorsorge, Freiflächen und kommunale Entwicklungskonzepte. Für 2026 bis 2032 wurden zwölf neue Kommunen aufgenommen; insgesamt befinden sich damit 97 Kommunen mit 703 Ortsteilen in der Förderung. Für neue Bewerbungen ist die nächste Antragsfrist der 1. Februar 2027."Wir wollen gemeinsam prüfen, welche Programme für Linsengericht konkret in Frage kommen und wo sich gute Projekte auf den Weg bringen lassen", betonte Reul. Bürgermeister Markus Betz und Michael Reul vereinbarten daher, den Austausch vertrauensvoll fortzusetzen und eng zusammenzuarbeiten. (pm/jk) +++
Archivfoto: O|N/Carina Jirsch