"Win-Win-Situation"
Fünf Betriebe der Vulkanregion Vogelsberg mit Hessen-à-la-Carte-Zertifikat
Fünf Betriebe erhielten die begehrte Auszeichnung "Hessen à la Carte"
Fotos: goa
11.09.2026 / ALSFELD -
Ausnahmslos Gewinner strahlten am Donnerstag auf der Terrasse der Alsfelder Villa Raab mit der Sonne um die Wette: bei der DEHOGA-Zertifizierung erhielten fünf Vogelsberger gastronomische Betriebe das begehrte Gütesiegel "Hessen-à-la-Carte", darunter der Gastgeber Villa Raab mit seinem Restaurant "tante mathilde". Die Auszeichnung stehe für gelebte Regionalität, Qualität und Gastfreundschaft, beglückwünschte die DEHOGA-Koordinatorin von "Hessen a la Carte", Karin Schanné, die Betriebe in der kleinen Feierstunde.
Bester Dinge zeigte sich auch die Geschäftsführerin der Vulkanregion Vogelsberg Tourismus GmbH, Petra Schwing-Döring, sowie die anwesenden Kommunalpolitiker: der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug, Bürgermeister Stephan Paule und erstmals in seiner jungen Amtszeit Lauterbachs Bürgermeister Holger Marx, der gleich zwei Betrieben gratulieren konnte. Alle freuten sich darüber, dass die Betriebe so passgenau die regionaltouristischen Ambitionen des Vogelsbergs in kulinarischer Hinsicht spiegeln – unterschiedliche Player, die seit langem Hand in Hand arbeiten.
Ein Alsfelder Aushängeschild zu sein bescheinigte Bürgermeister Stephan Paule der Villa Raab mit ihrem Geschäftsführer Andreas Otterbein, und hob dabei die maßgebliche Rolle von Küchenchef Markus Kirchheim hervor.
Ausgezeichnet wurden in der Vulkanregion Vogelsberg neben dem Gastgeber das Landgasthaus Jägerhof, Lauterbach – Maar, der Gasthof Zur Alten Mücke, Mücke – Flensungen, das Posthotel Johannesberg, Lauterbach, und das Gasthaus Laubacher Wald, Laubach.
Karin Schanné erläuterte im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS den Weg bis zur "Hessen a la Carte"- Zertifizierung: Bewerber haben einen 10-Punkte-Kriterienkatalog zu erfüllen, nach dem unter anderem die Herkunft der Lebensmittel und Getränke, die Verarbeitung frischer Rohstoffe, die Verwendung weiterer Qualitäts- und Gütesiegel, hohe Hygienestandards sowie zahlreiche Qualitätsmerkmale, die auch einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, bepunktet werden.
Eine erfolgreiche Zertifizierung des Betriebes wird alle drei Jahre wiederholt. "Unsere Betriebe sind qualitativ sehr hoch anzusiedeln, es wird größten Wert auf die Regionalität der Zulieferer gelegt. Dass die hessische Küche so die Fahne hochhält, darauf sind wir sehr stolz", so Karin Schanné. Sie betonte die Win-Win-Situation der Beteiligten: "Gastronomie / Hotellerie und die regionale Touristik bedingen sich gegenseitig. Wenn diese Zahnräder ineinandergreifen, profitieren alle. Eine schöne Burg allein genügt nicht: der Besucher sucht auch die entsprechende Gastronomie. Und das passt hier!"
Mit einem rot-weißen Schild von "Hessen à la Carte" zeigen die zertifizierten Betriebe schon von außen, dass sie die Kriterien erfüllen. Vertragspartner der Kooperation Hessen à la carte sind der Hotel- und Gastronomieverband DEHOGA Hessen und der Hessische Tourismusverband. Die Kooperation wird durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen gefördert. (goa) +++