Diensthund beendet gefährliche Situation

Person mit Machete und Messer am Frankfurter Hauptbahnhof gestellt

Ein gefährlicher Zwischenfall hat sich am späten Montagabend am Frankfurter Hauptbahnhof ereignet. Eine mit einer Machete und einem Messer bewaffnete Person sorgte am Bahnsteig 9 für einen Polizeieinsatz.
Symbolfoto: O|N/Carina Jirsch

09.09.2026 / FRANKFURT AM MAIN - Ein gefährlicher Zwischenfall hat sich am späten Montagabend am Frankfurter Hauptbahnhof ereignet. Eine mit einer Machete und einem Messer bewaffnete Person sorgte am Bahnsteig 9 für einen Einsatz der Bundespolizei. Erst die Androhung des Einsatzes eines Diensthundes brachte die Situation unter Kontrolle.



Gegen 23:45 Uhr hatten Zeugen am Montag eine Person gemeldet, die am Bahnsteig 9 mit einem Messer bewaffnet sein sollte. Daraufhin rückten Einsatzkräfte zum Hauptbahnhof aus. Vor Ort trafen die Polizisten auf eine Person, die sowohl eine Machete als auch ein Messer in den Händen hielt. Die Einsatzkräfte forderten sie unter Androhung und Einsatz geeigneter Einsatzmittel dazu auf, die Waffen auf den Boden zu legen.

Die Person kam den Aufforderungen zunächst nicht nach. Stattdessen bewegte sie sich weiter auf die eingesetzten Kräfte zu. Trotz der angespannten Situation gelang es den Beamten schließlich, eine weitere Eskalation zu verhindern. Entscheidend war dabei ein Diensthund, der sich ebenfalls am Einsatzort befand. Erst als dessen Einsatz angedroht wurde, legte die bewaffnete Person die Machete und das Messer ab. Anschließend ließ sie sich widerstandslos festnehmen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 56-jährige deutsche Person in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. (ms/pm) +++

Erst die Androhung des Einsatzes eines Diensthundes brachte die Situation unter Kontrolle.
Symbolfoto: O|N/ Henrik Schmitt

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