Bundesweiter Warntag

Morgen wird’s laut: Deutschland testet den Katastrophen-Alarm

Am Donnerstag findet um 11 Uhr der bundesweite Warntag statt.
Symbolbilder: O|N

09.09.2026 / REGION - Achtung! Morgen wird es in Deutschland wieder laut. Auf allen Handys soll gegen 11 Uhr eine Warnmeldung aufploppen. Grund dafür sit der bereits sechste bundesweite Warntag. Bund, Länder und Kommunen werden dann wieder ihre Warnsysteme auf die Probe stellen. Wichtig: Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. Denn es geht darum, ob Warnsysteme im Ernstfall schnell und zuverlässig ankommen - und ob im entscheidenden Moment jeder weiß, was zu tun ist.



Um 11 Uhr soll der bundesweite Probealarm starten. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) löst über das Modulare Warnsystem (MoWas) eine bundesweite Probewarnung aus. Diese soll im besten Fall über verschiedene Warnkanäle vorberietet werden. Warnmittel, die getestet werden sollen, sind unter anderem: Cell Broadcast auf dem Smartphone, Warn-Apps wie NINA, Radio und Fernsehen, Internetseiten, soziale Medien und Sirenen. Dabei werden aber nicht überall alle Warnmittel eingesetzt. Vor allem Sirenen und andere lokale Warnmittel hängen nämlich von der jeweiligen Kommune ab. Die Teilnahme am Warntag ist für alle Kommunen freiwillig.

Was bedeutet eine Warnung auf dem Handy?

Wie soll man reagieren? Wer über das Smartphone eine Warnmeldung bekommt, muss sich keine Sorgen machen - denn es geht um eine Probewarnung. Wichtig ist, dass das Handy eingeschaltet und der Flugmodus nicht deaktiviert ist. Sollte keine Warnmeldung auf dem Smartphone aufploppen, könnte ein technischer Fehler der Grund sein. Bei Cell Broadcast können aber auch ein nicht unterstütztes altes Gerät oder fehlender Empfang eine Rolle spielen.

Gegen 11:45 Uhr soll dann eine Entwarnung auf den Kanälen folgen.

Warum gibt es den Warntag überhaupt?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat den deutschlandweiten Warntag ins Leben gerufen, um prüfen zu können, ob die Warninfrastruktur funktioniert und verschiedene Wege zusammenspielen. Er ist also mehr als ein Probealarm - denn dadurch soll auch die Bevölkerung mit dem Warnsystem vertraut gemacht werden: "Die Probewarnung soll die Menschen dabei in ihrem alltäglichen Umfeld und Handeln erreichen", heißt es vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Es zählt also nicht nur, ob die Warnung im Ernstfall ankommt - sondern auch, dass Menschens sie erkennen und darauf richtig reagieren. (lu) +++

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