Aus Liebe zur Kirche

Wallfahrt in der Domstadt mit Gläubigen aus ganz Deutschland

Anfang September immer wieder Hunderte Gläubige aus ganz Deutschland in Fulda zusammen, um zum Frauenberg zu wallen.
Fotos: Anna Weißenberger

05.09.2026 / FULDA - Im Jahr 2004 erneuerte die Priesterbruderschaft St. Pius X. In Fulda zum ersten Mal die Weihe Deutschlands an das unbefleckte Herz Mariens. Diese war 1954 von den deutschen Bischöfen auf dem Domplatz vor dem Gnadenbild der Muttergottes vom Frauenberg vollzogen worden. Um dieses Meilensteins zu gedenken, kommen Anfang September immer wieder Hunderte Gläubige aus ganz Deutschland in Fulda zusammen, um zum Frauenberg zu wallen – so auch am Samstagmittag in Petersberg.



Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wirkt über den gesamten Erdkreis und wächst von Jahr zu Jahr an Seminaristen, Neupriestern und Gläubigen. Eine der vielen Aufgaben der Priester: Gläubige angesichts der gegenwärtigen Kirchenkrise unterstützen.

Schon vor Beginn der Wallfahrt hatten sich zahlreiche Gläubige vor dem Propsteihaus versammelt. Vor ihnen liegt aber nicht nur die anstehende Wallfahrt zum Frauenberg und zurück, sondern auch mehrere Gebetsstunden und Vorträge, die teilweise bis in die Nacht hineingehen. Pater Stefan Pfluger erklärte: "Nach der Wallfahrt wird eine Messe gefeiert und während der Nacht sind die Gläubigen dazu eingeladen, Anbetung zu halten."

Auch am Sonntag werden die Gläubigen wieder früh zusammenkommen, um gemeinsam Messe zu feiern. Ein besonderes Highlight: der Besuch des neugeweihten Bischofs Pascal Schreiber, der ein Pontifikalamt zelebrieren wird. "In den letzten Jahren hatten wir für die Wallfahrt schätzungsweise 300 Teilnehmer, am Sonntag waren es dann nochmal 100 mehr. Ich denke, davon können wir auch in diesem Jahr wieder ausgehen", freut sich der Pater. (pm/Anna Weißenberger) +++

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