"Ein Aushängeschild für die Region"
Da Vincis Abendmahl in Sargenzell: 38. Früchteteppich feierlich eröffnet
Fotos: Philipp Gerhard
05.09.2026 / HÜNFELD -
Wochenlange Planung, Schweißperlen auf der Stirn und ganz viel Handarbeit haben sich mal wieder ausgezahlt. Der 38. Früchteteppich in der Alten Kirche in Sargenzell (Landkreis Fulda) wurde am Freitagabend offiziell eröffnet und wird nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Kunstwerk lockt Jahr für Jahr tausende Besucher in den Hünfelder Stadtteil und in diesem Jahr ist der Arbeitsgruppe die Neuauflage eines großen Klassikers hervorragend gelungen.
OSTHESSEN|NEWS konnte schon vorab mit den Verantwortlichen sprechen. Lesen Sie also gern auch unseren Vorbericht!
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Manuel Mohr, Vorsitzenden des Fördervereins "Alte Kirche Sargenzell". Stefan Wagner sorgte für die musikalische Umrahmung des Abends. Des Weiteren folgten viele Grußworte aus der lokalen, kommunalen, aber auch Landespolitik.
Keine einfache Ausstellung, sondern ein Gemeinschaftswerk
"Wenn ich hier reinkomme, sehe ich nicht einfach nur den Früchteteppich, sondern ich sehe die Menschen dahinter. Ich sehe die Frauen des Legeteams, die über Wochen hinweg, Abend für Abend, hier gelegt haben. Ich sehe viele Menschen, die seit Jahren ihren Beitrag leisten, damit dieser Ort lebendig bleibt", sagte Mohr in seiner Ansprache zu Beginn und nannte dabei einen Punkt, den später viele Nachredner sinngemäß wiederholten. All die vielen Körner und Früchte stehen symbolisch für all die Menschen, die diese Sehenswürdigkeit aufgebaut haben - gleichzeitig aber auch für diejenigen, die im Endeffekt die Spenden erreichen.Der Früchteteppich begeistert weit über die Grenzen der Region hinaus
Im Anschluss an eine Interpretation des religiösen Bildinhaltes durch Christoph Heinemann, Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz der Oblatenmissionare, meldeten sich neben Hünfelds Bürgermeister Benjamin Tschesnok, dem Landtagsabgeordneten Thomas Hering, dem ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt und vielen weiteren kam auch Schwester Brunhilde aus dem Fuldaer Hedwigstift zu Wort: "Ich bin ergriffen", sagte sie und "dieser Satz 'liebt einander, wie ich euch geliebt habe" gibt mir jeden Tag Kraft."Ab sofort kann der Früchteteppich in der Alten Kirche in Sargenzell wieder besucht und bestaunt werden. Spenden sind natürlich erwünscht und wie in jedem Jahr kommen sie einem gemeinnützigen Zweck zugute. Ein Besuch lohnt sich also allemal. (pg) +++