Hier wird richtig gefeiert!

PLÄTSCH Musikfestival: Drei Tage Musik und Gemeinschaft am Pfordter See

Musik direkt am See: Mit 18 Künstlern und Bands, zahlreichen Helfern und viel Unterstützung aus der Region ging das PLÄTSCH Musikfestival in seine zweite Runde.
Fotos: Xandra Lauschke

03.09.2026 / SCHLITZ - Drei Tage Live-Musik direkt am See, 18 Künstler und Bands und jede Menge Unterstützung aus der Region: Das PLÄTSCH Musikfestival ist vom 21. bis 23. August am idyllischen Pfordter See in seine zweite Runde gegangen. Veranstalter, Musiker und Festivalbesucher blickten am Ende auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück. Mit einem neuen Campingkonzept und großem ehrenamtlichem Engagement hat sich das Open Air nach seiner Premiere weiterentwickelt.



Das gesamte Festivalwochenende verlief friedlich, harmonisch und ausgelassen. Selbst ein paar Regenschauer am Pfordter See konnten der Stimmung keinen Abbruch tun – die Besucher feierten weiter und genossen die besondere Kulisse direkt am Wasser.

Friedlich, fröhlich und wetterfest

Eine Neuerung erwies sich in diesem Jahr als voller Erfolg: die konsequente Trennung von Pkw-Parkplätzen und Campingbereich. Viele Festivalgäste nahmen das Angebot an, um vier Tage lang ganz legal und entspannt mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt und Seeblick vor Ort zu bleiben.

Hinter dem PLÄTSCH Musikfestival steht das Orgateam um Frank Enders, Kathrin und Johannes Trabes sowie Esther und Michael Peiker, die das Event mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail planten. Doch ein Festival dieser Größenordnung lässt sich nicht allein stemmen. Am Festivalwochenende standen dem Team zahlreiche Helfer tatkräftig zur Seite.

Großer Rückhalt aus der Region

"Ohne diese enorme Hilfe, die vielen unermüdlichen Hände beim Aufbau, beim Ausschank und hinter den Kulissen wäre so ein Festival schlichtweg undenkbar. Wir sind unglaublich dankbar für diesen großartigen Zusammenhalt!", betont das Organisationsteam.

Ein besonderer Dank der Veranstalter gilt zudem der Stadt Schlitz für die unkomplizierte, vertrauensvolle und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Ebenso hebt das Team die Untere Naturschutzbehörde des Vogelsbergkreises hervor, die das Festival im Vorfeld kooperativ begleitet habe, um den Schutz der Natur rund um den Pfordter See nachhaltig zu sichern. Nicht zuletzt bedanken sich die Veranstalter bei den zahlreichen regionalen Partnern, ohne deren Unterstützung ein solches Kulturangebot in der Region nicht möglich wäre.

Musikalische Vielfalt von Schlitz bis Leipzig

Auf der Bühne bot das dreitägige Programm eine Mischung aus regionalen Talenten und überregionalen Bands. Der Freitag startete mit Marius Hampl, Freiherr und Darcy’s Fault. Das Quartett MONO aus Fulda und Lauterbach überzeugte mit einer Kombination aus Post-Punk, Wave und Alternative Rock. Für emotionale Wucht sorgten KEIN ALASKA aus Leipzig: Ihr Sound aus Post-Hardcore, Indie und Screamo-Einflüssen sowie ihre klare Haltung gegen Rassismus und für ein offenes Miteinander kamen beim Publikum gut an.

Nach den Eröffnungs-Acts Outrage, einer jungen Band aus Schlitz, und Sun King Blue brachte Jonas Brannath mit gefühlvoller Stimme, Alternative-Pop mit Reggae-Einflüssen und den Songs seiner neuen EP "Diversity" frischen Wind auf die Bühne. Ein weiteres Highlight folgte mit Jungfrau Männlich Deluxe. Das Trio brachte schnellen, energiegeladenen Pop-Punk mit deutschen Texten an den Pfordter See. Erst eine Woche zuvor hatten die Musiker beim Open Flair Festival in Eschwege auf der Bühne gestanden.

Für kraftvollen Newcomer-Rock sorgten anschließend Up For Debate aus Nordhessen, die mit knackigen Riffs in der Tradition von Billy Talent und Rise Against den Platz rockten. Mit Junkyard Jesus und der Liedermacherin PAULI klang der Samstag aus. PAULI präsentierte ihren "bunten Wortkunst-Grunge-Pop", der irgendwo zwischen Nina Hagen und Nirvana verortet ist.

Frühschoppen und Familientag zum Abschluss

Der Sonntag lockte mit einem musikalischen Frühschoppen und Familientag. Regionale Künstler und Bands wie MIA, Joshua, die LEO Band, Just4Fun und Desert Plain sorgten für musikalische Unterhaltung. Ergänzt wurde das familienfreundliche Programm durch ein Kuchenbuffet der Kinderkrebshilfe Schlitz, dessen Reinerlös einem guten Zweck zugutekam.

Vorfreude auf PLÄTSCH 3.0

Das PLÄTSCH Musikfestival 2026 hat aus Sicht der Veranstalter erneut gezeigt, welchen Stellenwert Kultur, Gemeinschaft und Lebensfreude im ländlichen Raum haben und was mit großem ehrenamtlichem Engagement möglich ist.

Das Organisationsteam zieht eine durchweg positive Bilanz, dankt allen Gästen, Helfern und Partnern für das gemeinsame Wochenende – und blickt bereits voraus auf PLÄTSCH 3.0. (cb/pm) +++

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