Erster Kreisbeigeordneter Hofmann vor Ort
Zuschuss für Sportfeld in Schwarzenfels: Sinnvolles Projekt der Jugendförderung
Foto: Main-Kinzig-Kreis
03.09.2026 / KREIS MKK -
Gemeinschaftsgefühl fördern: In Schwarzenfels (Gemeinde Sinntal im Main-Kinzig-Kreis) soll ein Multifunktionssportfeld mit Kunstrasen für Fußball und Basketball entstehen. Die geplante Fläche wird insbesondere der örtlichen Jugendhilfeeinrichtung "Heil- und Lebensstätte Friedrich Daumer" für entsprechende Bewegungsangebote zur Verfügung stehen. Der Main-Kinzig-Kreis fördert das Projekt über SPESSARTregional mit rund 103.000 Euro.
"Hier wird eine wichtige pädagogische und erzieherische Arbeit geleistet, die wir gerne unterstützen", sagt Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids an die Leiterin der Einrichtung in Schwarzenfels, Christine Paulisch. Begleitet wurde er dabei von Sinntals Bürgermeister Thomas Henfling sowie Thomas Dickert als Geschäftsführer des Regionalverbandes SPESSARTregional sowie dem verantwortlichen Mitarbeiter im Amt für Umwelt, Naturschutz und ländlichen Raum, Hagen Hühn.
Auf dem Gelände unterhalb der historischen Burganlage werden junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen intensiv betreut und begleitet. Ein wesentlicher Baustein in dem therapeutisch-pädagogischen Konzept sind verbindliche sowie freiwillige sportliche Aktivitäten, erläutert Mitarbeiter Daniel Faust. Da es im Umkreis von mehr als 20 Kilometern kein öffentlich zugängliches Multifunktionssportfeld gibt und bestehende Sportstätten nur eingeschränkt genutzt werden können, hat er gemeinsam mit Ringo Paulisch die Projektidee entwickelt und den Förderantrag formuliert. Die Gesamtkosten sind auf etwa 214.000 Euro beziffert.
Fläche sinnvoll für Jedermann nutzen
Am Ende soll auf einem dauerhaft gemieteten Grundstück ein eigenes Kleinsportfeld errichtet sein. Fachfirmen haben bereits bestätigt, dass die ausgewählte Grünfläche für das Projekt geeignet ist. Konkret geplant ist eine etwa 24 × 15 Meter großes Feld mit Kunstrasen, das insbesondere für Fußball und Basketball genutzt werden kann. Die Spielfläche erhält zudem eine geschlossene Umrandung mit Banden und Fangnetzen sowie Beleuchtung und Sitzgelegenheiten. "Die fertige Anlage soll dann nicht nur den Jugendlichen der Einrichtung, sondern auch Kindern, Jugendlichen und weiteren Gruppen aus der Region kostenfrei zur Verfügung stehen", freut sich Bürgermeister Thomas Henfling. Gespräche mit Vereinen, der Gemeinde und der Kirche haben die Notwendigkeit und die breite Unterstützung des Vorhabens bestätigt.