Falke, Bussard und Harris Hawk hautnah
Jahrhundertealte Tradition begeistert weiterhin: Falkner beeindruckt im Wildpark
Fotos: Nikolas Krudewig
07.09.2026 / GERSFELD (RHÖN) -
Sie sieht man nur selten aus nächster Nähe: Majestätische Greifvögel faszinierten am Sonntag den Wildpark Gersfeld (Landkreis Fulda). Für die stellvertretende Tierparkleiterin Julia Kerber ist die Veranstaltung ein wichtiger Baustein der aktuellen Neuausrichtung des Parks. "Falknerei ist ein unglaublich spannendes Thema - eine jahrhundertealte Tradition, die Menschen mit Greifvögeln verbindet", sagt sie.
Nach dem Motto "Tierisch was los im Wildpark Gersfeld" startet das Team mit dem Falkner in eine Reihe toller Veranstaltungen. Dazu gehören unter anderem der Weltkindertag am 20. September, Abendführungen namens "Dämmerung im Wildpark", ein Kürbisschnitz-Event, eine Halloween-Veranstaltung, eine Laternenwanderung sowie ein Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende. Doch vor allem der Auftritt am Sonntag fasziniert den Tierpark. "Falknerei ist ein unglaublich spannendes Thema. Es handelt sich um eine jahrhundertealte Tradition, die die Menschen mit Greifvögeln verbindet", sagte Julia Kerber, stellvertretende Tierparkleitung in Gersfeld, gegenüber OSTHESSEN|NEWS.
Entscheidend ist das Vertrauen zwischen Vogel und Mensch
Und genau die erwartete Faszination weckte Falkner Harald Scherpf. Als Teil der Jagd- und Falknerschule brachte er unglaubliches Wissen - und Leidenschaft - mit in die Rhön. Mit seinen Vögeln unterschiedlicher Arten - Harris Hawk, weißer Gerfalke, Rotschwanz, Bussard und Kanadischer Uhu - brachte er die Besucher zum Staunen. Und mit verschiedenen Informationsständen und seinem breiten Wissen über die Tiere konnte er die Neugier der Besucher noch weiter stillen. Dabei waren auch Fotos mit den majestätischen Tieren möglich. Dem Wildpark geht es ebenfalls darum, die Besucher zu informieren. "Wir haben im Park auch Eulen, Uhus und verschiedene Fasane - Greifvögel haben wir aber nicht. So haben die Gäste die Möglichkeit, neue Tiere kennenzulernen", so Kerber.