Wer steckt hinter der Tat?

Umspannwerk wird mit Raketen beschossen: Anschlagsgefahr in Brandenburg

Erste Ermittlungen ergeben: Mehrere Raketen wurden auf ein Umspannwerk in Brandenburg geschossen.
Symbolfoto: Pixabay

01.09.2026 / JÄNSCHWALDE - Schock! Mehrere Sprengstoff-Raketen sollen auf ein Umspannwerk nahe des Kraftwerks Jänschwalde in Brandenburg gerichtet gewesen sein. Einsatzkräfte entdeckten vor Ort weitere Vorrichtungen und machten sie unschädlich. Die Ermittler gehen aktuell von einem Anschlagsversuch aus.



Betroffen war das Umspannwerk Turnow/Preilack. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurde die Anlage mehrfach getroffen. Möglicherweise sollte dadurch ein größerer Stromausfall nahe eines Kohlekraftwerks ausgelöst werden. Dazu kam es aber nicht.

Netzbetreiber 50Hertz bestätigte Schäden an mehreren Leitungen. Kurzzeitig kam es zu einer Unterbrechung, inzwischen seien aber wieder alle Leitungen in Betrieb. Auswirkungen auf die allgemeine Stromversorgung gebe es nicht.

Wer steckt dahinter?

Noch völlig offen ist, wer für den mutmaßlichen Anschlag verantwortlich sein könnte. Polizei und weitere Sicherheitsbehörden haben die Ermittlungen übernommen. Auch 50Hertz arbeitet nach eigenen Angaben eng mit ihnen zusammen.

Die Bevölkerung wurde gebeten, verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden. Das Brandenburger Innenministerium verwies zunächst ebenfalls auf die laufenden Ermittlungen. Beim Kraftwerksbetreiber Leag wurde niemand verletzt. Die Untersuchungen rund um das Umspannwerk dauern an. (Constantin von Butler) +++

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