"Eingeleiteten Maßnahmen wirken"
Es geht aufwärts bei der EDAG! Operative Erfolge im ersten Halbjahr 2026
Archivfoto: O|N/Rene Kunze
26.08.2026 / REGION -
Die EDAG Engineering Group AG – einer der weltweit führenden unabhängigen Engineering‑Dienstleister mit Experten in Mobility, Defence, Industry und Public Solutions – mit Deutschland-Sitz in Wiesbaden und größtem Standort in Fulda hat im ersten Halbjahr 2026 operative Erfolge erzielt. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds, insbesondere in der Automobilindustrie, verbesserte sich die Profitabilität deutlich.
Der Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2026 bei 334,4 Mio. EUR. Damit lag er unter dem Vorjahreswert von 366,7 Mio. EUR. Das Umsatzniveau spiegelte das weiterhin allgemein "anspruchsvolle Marktumfeld" sowie die dadurch bedingte "zurückhaltende Investitions- und Vergabepraxis vieler Kunden" wider, heißt es in einer offiziellen Mitteilung des Konzerns. Dennoch entwickelte sich der Auftragsbestand positiv und erhöhte sich zum 30. Juni 2026 um rund 11 Prozent auf 372,6 Mio. EUR. Dies unterstreicht die weiterhin gute Marktpositionierung der EDAG Group und bildet eine solide Basis für die weitere Geschäftsentwicklung.
Restrukturierungs- und Effizienzmaßnahmen
Das adjusted EBIT verbesserte sich im ersten Halbjahr 2026 auf 0,3 Mio. EUR nach -7,6 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Die adjusted EBIT-Marge stieg entsprechend auf 0,1 Prozent (H1 2025: -2,1 Prozent). Maßgebliche Treiber der Ergebnisverbesserung waren die in den vergangenen Jahren umgesetzten Restrukturierungs- und Effizienzmaßnahmen sowie der zunehmende Einsatz internationaler Delivery-Strukturen. EDAG Group nachhaltig gestärkt
Im Juni 2026 setzte EDAG eine Kapitalerhöhung über 50 Mio. EUR sowie ein Pflichtwandeldarlehen über 25 Mio. EUR erfolgreich um. Der EDAG Group flossen damit 75 Mio. EUR zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und der finanziellen Flexibilität zu. Das Eigenkapital erhöhte sich dadurch zum 30. Juni 2026 auf 157,6 Mio. EUR (31. Dezember 2025: 88,6 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote stieg von 15,1 Prozent auf 25,5 Prozent.