Im angrenzenden Waldgebiet unterwegs

Verzweifelte Suche: Fünf Rinder von Feld bei Döllbach entlaufen

Seit ihrer Flucht wurden die Tiere vereinzelt von Wildkameras aufgezeichnet.
Foto: Privat

26.08.2026 / EICHENZELL - Bei Döllbach sind fünf Rinder eines Eichenzeller Landwirtes entlaufen. Seit Sonntagmittag sind die Tiere freilaufend und wahrscheinlich im Waldgebiet zwischen Döllbach, Rothemann und Büchenberg unterwegs.



"Die Tiere sind morgens schon einmal ausgebüchst, aber wir konnten sie mit Müh und Not wieder auf die Wiese führen. Sie wirkten da aber schon ziemlich durch den Wind. Als wir am Sonntagmittag wieder geschaut haben, waren sie wieder abgehauen", erzählt der Eichenzeller Landwirt im Gespräch mit OSTHESSEN|NEWS.

Mehrere Sichtungen durch Wildkameras

Warum die Tiere von der Wiese geflohen sind, ist derzeit nicht klar. "Sie sind von ihrer Geburt an Weidezäune gewohnt. Wir glauben daher, dass eventuell ein Wildtier auf der Wiese war und die Tiere dann durchgegangen sind", wie der Landwirt weiter erzählt. Einen menschlichen Einfluss schließt er aus.

"Wir sind Tag und Nacht auf der Suche nach den Tieren und fahren Streife", erzählt der sichtlich ermüdete Landwirt. Mittlerweile seien auch die Polizei, mehrere Jäger und das Veterinäramt informiert. Seit ihrer Flucht wurden die Kühe von verschiedenen Wildkameras im angrenzenden Wald bei Döllbach aufgezeichnet. Auch eine Wärmebildkamera ist mittlerweile zum Einsatz gekommen. "Das ist leider viel Glückssache, die Tiere jetzt wiederzufinden. Solange sie Fressen und Trinken finden, können die noch viel weiterlaufen."

Bei Sichtung Polizei kontaktieren

Wer die Tiere sichtet, sollte sich umgehend bei der Polizei melden. Auch wenn die Tiere Menschen gewohnt sind, sollte man sie aber in Ruhe lassen, wie der Landwirt erklärt. Gefahr bestünde vor allem durch den Umstand, dass die Tiere auf die Straße laufen könnten. Ansonsten seien sie aber harmlos.

Bei den entlaufenen Tieren handelt es sich um fünf braune Rinder mit Hörnern. Bei Sichtungen oder Informationen über den Aufenthalt der Tiere sollen sich Zeugen beim Polizeipräsidium Osthessen unter der Nummer +0661 1050 melden. (kru) +++

X