Schwerer Unfall auf der A7: Fahrer nach Auffahrunfall eingeklemmt
Auf der A7 bei Fulda krachte ein Fahrzeug auf einen Sattelzug
Fotos: Marvin Myketin
25.08.2026 / EICHENZELL -Einsatz am Dienstagmorgen: Auf der A7 bei Fulda Richtung Süden ist es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Kurz vor dem Fuldaer Dreieck fuhr ein Auto auf einen Sattelzug auf. Dabei wurde der 49-jährige Fahrer eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr musste ihn aus seinem Fahrzeug befreien.
Wie Einsatzleiter Matthias König, Wehrführer der Feuerwehr Petersberg-Mitte, mitteilte, war der Mann nach dem Unfall ansprechbar. "Der Fahrer war eingeklemmt, wir haben ihn mit hydraulischem Rettungsgerät befreit und dann dem Rettungsdienst übergeben", erklärt König gegenüber OSTHESSEN|NEWS.
Nach Angaben der Polizei war ein 45-Jähriger gegen 6:30 Uhr mit seinem Sattelzug auf der A7 von der Anschlussstelle Fulda-Mitte in Richtung Fuldaer Dreieck unterwegs. Hinter ihm fuhr der 49-Jährige mit einem Auto des Herstellers BYD. Aus bislang ungeklärter Ursache prallte der Autofahrer noch vor dem Fuldaer Dreieck auf den Sattelzug.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 49-Jährige in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Nach der Befreiung durch die Feuerwehr brachte ihn der Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Vor Ort waren 32 Einsatzkräfte, darunter die Feuerwehren Petersberg-Mitte und Margretenhaun, ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie zwei Streifen der Polizei. Die A7 musste in Fahrtrichtung Süden wegen der Rettungsmaßnahmen für rund eine Stunde vollgesperrt werden. Auch während der anschließenden Bergungsarbeiten kam es weiterhin zu Verkehrsbehinderungen.
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 40.000 Euro geschätzt. Die genaue Unfallursache ist weiterhin unklar. (fw) +++